Manchester United

Mourinho Wechsel perfekt – kommt jetzt Ibrahimovic?

United rüstet nach einer unterm Strich enttäuschenden Saison richtig auf. José Mourinho wird Trainer – und Zlatan Ibrahimovic soll kommen. Der weist die Gerüchte nur halbherzig zurück und glänzt durch markige Sprüche.
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Der Portugiese hat als neuer Trainer bei Manchester United unterschrieben. Quelle: dpa
José Mourinho

Der Portugiese hat als neuer Trainer bei Manchester United unterschrieben.

(Foto: dpa)

ManchesterJosé Mourinho beerbt wie erwartet Louis van Gaal als Teammanager bei Manchester United. Das teilte der englische Fußball-Rekordmeister am Freitag auf seiner Internetseite mit. Mourinho unterschrieb einen Dreijahresvertrag mit Option auf eine weitere Spielzeit. Die seit Wochen erwartete Verpflichtung des Startrainers nährt auch Spekulationen über einen Wechsel von Zlatan Ibrahimovic auf die Insel.

„Jetzt gerade gilt die EM”, sagte Ibrahimovic in Stockholm. Und nach einer langen Pause ergänzte der 34-Jährige: „Lasst uns sehen, was passiert.”

Er habe ein konkretes Angebot aus der Premier League, aber auch „aus Italien, allen Ländern, auch außerhalb Europas”, erklärte der Angreifer. „Es gibt viele, viele Alternativen.” Sein Abschied in Paris sei „magisch” gewesen. Aber: „Ich mag Herausforderungen und mag es, neue Abenteuer und Kicks zu suchen. Dafür war die richtige Zeit.”

„Ich werde Gott in Manchester“
Antwort auf Sticheleien von Cantona – Juli 2016
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Superstar Zlatan Ibrahimovic hat auf die Sticheleien von Fußball-Legende Eric Cantona in der ihm eigenen, unbescheidenen Art geantwortet. „Er sollte wissen, dass ich in Manchester nicht König werden will, ich werde Gott in Manchester!“, zitierte der Weltverband FIFA den großen Schweden auf seiner Internetseite.

„Du kannst Prinz werden, wenn du willst“
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Cantona (50), in seiner Zeit bei Ibrahimovics neuem Klub Manchester United als „King Eric“ gefeiert, hatte „Ibra“ via Eurosport die Prinzenrolle angeboten. „Es kann nur einen König in Manchester geben. Du kannst Prinz werden, wenn du willst (...). Der König ist gegangen, lang lebe der Prinz!“ „Ich habe gehört, was er gesagt hat und gratuliere ihm, weil ich ihn immer bewundert habe“, sagte Ibrahimovic weiter. Der Stürmer, der nach seiner EM-Teilnahme mit Schweden noch Sonderurlaub hat, soll bei United in dieser Woche ins Training einsteigen. Der 34-Jährige kommt ablösefrei vom französischen Meister Paris St. Germain auf die Insel.

Ibrahimovic erzwingt Remis
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Er kam, dribbelte und erzwang den Ausgleich: Im Spiel Irland gegen Schweden verhindert der Superstar eine eigentlich verdiente Niederlage seines Teams durch ein beeindruckendes Solo und einen Pass, den Clark per Kopf ins eigene Tor befördert. Ein klarer Fall von „Zlatanism“, wie man im hohen Norden zu sagen pflegt. Ibrahimovic selbst, lange pomadig agierend, war aber sauer und fasste sich kurz: „Immerhin haben wir nicht verloren“.

Steuerzahlungen – Juni 2016
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Gegenüber französischen Medien verhielt sich Ibrahimovic während seiner Zeit in Paris stets provokant – entsprechend spannend liest sich das Interview, das er „Le Monde“ in der Woche vor dem EM-Start gab. Er habe dem Land durch seine Steuerzahlungen mehr geholfen als Präsident Hollande während seiner Amtszeit, tönte „Ibra“. Bis Anfang Januar 2015 galt in Frankreich eine Reichensteuer von 75 Prozent für Einkommen über einer Million Euro. Über Hollande sagte der Stürner: „Ich kann ihn beliebt machen, wenn ich will. Aber ich weiß nicht, ob ich mich danach fühle.“

Marktwert – Juni 2016
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Auf die Frage, ob er „viel“ verdiene, antwortete Ibrahimovic: „Der Markt entscheidet den Preis, nicht die Leidenschaft oder die Medien. Ob es viel ist oder nicht, das ist nicht mein Problem. Der Markt sagt: Das ist dein Preis.“ Geld, so der schwedische Superstar, würde viele Dinge vereinfachen, aber nicht unbedingt glücklich machen. Gewohnt süffisant resümierte er gegen Ende des Interviews seine Zeit in Paris: „Ibra kam und hat die Macht übernommen.“

Über José Mourinho – Mai 2016
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„Ich habe jeden Tag mit ihm gesprochen, seit ich Inter verlassen habe”

Ibrahimovic betont sein gutes Verhältnis zu dem portugiesischen Startrainer. Ein Engagement von „Ibrakadabra“ bei Manchester United wurde immer wahrscheinlicher, nachdem die „Red Devils“ Mourinho als neuen Teammanager präsentiert hatten.

Abschied von Paris - Mai 2016
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Im Frühjahr 201 gab der schwedische Superstar seinen Abschied vom französischen Fußball-Meister Paris St. Germain bekanntgegeben. Im Kurznachrichtendienst Twitter schrieb der 34-Jährige am Freitag unter einem Bild des Stadions: „Mein letztes Spiel morgen im Prinzenpark. Ich kam als König und ging als Legende.“ Schon vor Wochen hatte Ibrahimovic seinen Abschied angedeutet. Über einen neuen Verein machte der Torjäger zunächst keine Angaben. 2012 war Ibrahimovic vom AC Mailand in die französische Hauptstadt gewechselt.

Klar ist: Zu Mourinho, mit dem Ibrahimovic bei Inter Mailand zusammengearbeitet hatte, hat der Schwede ein enges Verhältnis. „Ich habe jeden Tag mit ihm gesprochen, seit ich Inter verlassen habe”, sagte der 34-Jährige.

Sorgen wegen seines Alters mache er sich nicht. „Ich habe bewiesen, dass das Alter nur eine Zahl ist”, sagte Ibrahimovic. Wenn er etwas erreichen wolle, erreiche er es. „Ich mache mich gerade erst warm.”

Auch mit Blick auf seinen Einsatz bei der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich im Sommer zeigte er sich zuversichtlich. Das Auftakttraining der Schweden hatte Ibrahimovic am Montag wegen Wadenproblemen verpasst. Jetzt gehe es seiner Wade wieder „sehr gut”.

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