Fußball
Marcelinho sichert Hertha-Sieg gegen Nikosia

Zum Auftakt des Uefa-Pokals hat sich Hertha BSC mit einem 1:0-Erfolg bei Zyperns Vizemeister Hapoel Nikosia eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel verschafft. Marcelinho sicherte den Sieg per Foulelfmeter.

Hertha BSC Berlin kann im Uefa-Pokal für die Gruppenphase planen. Der Bundesligist verschaffte sich im Erstrunden-Hinspiel bei Zyperns Vizemeister Hapoel Nikosia durch einen glanzlosen 1:0 (0:0)-Sieg eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel in zwei Wochen. Berlins Siegtreffer erzielte Marcelinho per Strafstoß in der Nachspielzeit, nachdem der eingewechselte Yildiray Bastürk im Strafraum der Gastgeber gefoult worden war.

Hertha-Trainer Falko Götz hatte im mit 8 000 Zuschauern nur spärlich besuchten GSP-Stadion zunächst auf den türkischen Nationalspieler Bastürk verzichtet, den er nach einer Innenbanddehnung im Knie schonen wollte und erst in der Schlussphase einsetzte. Berlins serbische Neuverpflichtung Marko Pantelic ist international gesperrt. Dafür standen Andreas Neuendorf und erneut der Nigerianer Solomon Okoronkwo in der Anfangsformation.

Neuendorf fügte sich gut ein und war an fast allen gefährlichen Aktionen der Berliner beteiligt. Schon nach vier Minuten bediente er Marcelinho, der aus zentraler Position vor dem Tor über den Ball schlug. Neuendorf war es auch, der mit zahlreichen Distanzschüssen für die meiste Gefahr für das Hapoel-Tor sorgte. Bei seinem Distanzschuss von der Strafraumgrenze nach 35 Minuten fehlten nur Zentimeter zur Berliner Führung. Auch Okoronkwo, der den Vorzug gegenüber Artur Wichniarek erhalten hatte, sorgte für Unruhe, kam aber gegen Zyperns Nationaltorhüter Michalis Morphis (15.) einen Schritt zu spät.

Die Hausherren, die in der Qualifikation den früheren Champions-League-Teilnehmer Maccabi Tel Aviv ausgeschaltet hatten, spielten trotz ihrer defensiven Aufstellung durchaus mutig nach vorn. Als Herthas brasilianischer Nationalspieler Gilberto schlief, eröffnete sich die erste gute Gelegenheit für Hapoel (5.), doch Dick van Burik klärte auf Kosten einer Fußverletzung am eigenen Elfmeterpunkt.

Anfang der zweiten Halbzeit musste van Burik aufgrund seiner Blessur gegen Alexander Madlung ausgewechselt werden (56.). Die beste Gelegenheit bot sich den Zyprioten nach einem Ballverlust von Marcelinho (30.). Doch Stavros Georgiou verfehlte beim Grätschen den Ball und traf nur Berlins Torwart Christian Fiedler.

Nach dem Wechsel suchte Hapoel weiterhin seine Chance und war bemüht, die Berliner Abwehr durch schnelles Direktspiel auszuhebeln. Doch Herthas Hintermannschaft um Josip Simunic stand insgesamt stabil. Nach vorne ging bei den Gästen überwiegend nicht mehr viel zusammen, ehe in der Schlussphase Bastürk die entscheidende Szene einleitete.

© SID

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