Fußball
Marcelinho und Pantelic sichern Sieg für Berlin

Nach zwei Niederlagen in der Bundesliga in Folge hat Hertha BSC am zehnten Spieltag einen 3:1-Erfolg gegen den FSV Mainz 05 gefeiert. Marcelinho (2) und Marko Pantelic sicherten den Sieg für das Team von Falko Götz.

Der Brasilianer Marcelinho hat bei Bundesligist Hertha BSC Berlin alle Diskussionen über die Mehrfachbelastungen der letzten Tage beendet. Exakt 46 Stunden nach dem 1:0-Sieg im Uefa-Cup beim schwedischen Vertreter Halmstad führte der Spielmacher die Berliner mit zwei sehenswerten Toren (5./34.) zum 3:1 (2:0) über den FSV Mainz. Den dritten Hertha-Treffer markierte Marko Pantelic (67.), ehe Manuel Friedrich (71.) den Anschlusstreffer für die Rheinhessen erzielte.

Durch den vierten Heimsieg im fünften Spiel vor eigener Kulisse nahmen die Herthaner wieder Kontakt zur Spitzengruppe auf. Mainz 05 dagegen musste trotz ansehnlicher Leistung und phasenweise optischer Überlegenheit nach dem leichten Aufwärtstrend der letzten Woche einen Rückschlag hinnehmen und rutschte durch die siebte Saisonniederlage wieder in den Tabellenkeller ab.

Die Hausherren, bei denen neben den verletzten Nico Kovac (Oberschenkel) und Gilberto (Bänderanriss) auch Manndecker Josip Simunic (Formschwäche) aussetzte, erwischten einen Traumstart. In seiner unnachahmlichen Manier drehte Marcelinho den Ball nach fünf Minuten per Freistoß ins kurze Eck, wobei der Mainzer Torwart Dimo Wache eine äußerst schwache Figur machte. In der Folgezeit ließ sich Hertha zurückfallen und lauerte auf Konter. Einer dieser Gegenstöße führte in der 34. Minute zum 2:0. Pantelic bediente per Hacke mustergültig seinen Nebenmann Marcelinho, der keine Mühe hatte, den Ball an dem herauseilenden Wache vorbei zu schieben und seinen vierten Saisontreffer zu markieren.

Die Gäste zeigten dennoch keine schlechte Vorstellung und erarbeiteten sich lange Zeit ein optisches Übergewicht. Mitte der zweiten Halbzeit war die Mannschaft von Jürgen Klopp sogar bei einem Eckenverhältnis von 7:0 angekommen. Die Rheinhessen besaßen gute Chancen im Minutentakt, doch entweder scheiterten die "Rot-Weißen" an dem sehr gut postierten Hertha-Schlussmann Christian Fiedler oder am eigenen Unvermögen.

Die endgültige Entscheidung fiel in der 67. Minute. Nach einer langen Flanke von Malik Fathi war der erneut sehr bewegliche serbische Mittelstürmer Pantelic zur Stelle und verlängerte unhaltbar für Wache zum 3:0. Der Gegentreffer des aufgerückten Abwehrspielers Friedrich in der 71. Minute war mehr als verdient, konnte aber in der sehenswerten Partie die Wende nicht mehr einleiten.

© SID

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