Markenbotschafter
Allianz wirbt mit Bajramaj und Neid um Frauen und Familien

Die Cheftrainerin der Frauen-Fußball-Nationalmannschaft Silvia Neid hat einen persönlichen Werbevertrag mit der Allianz abgeschlossen. Zusätzlich wird auch die 23-jährige Nationalspielerin Fatmire Bajramaj Markenbotschafterin für den Versicherer.
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DüsseldorfEinen guten Monat vor Beginn der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft baut die Allianz ihr Engagement als Sponsor kräftig aus: Bundestrainerin Silvia Neid wirbt nach Informationen des Handelsblatts ab sofort ebenso wie die extrovertierte Torjägerin Fatmire „Lira“ Bajramaj als neue Markenbotschafterin. Gemeinsam mit der Präsidentin des WM-Organisationskomitees Steffi Jones, die beim Versicherer bereits als Testimonial unter Vertrag steht, hat die Allianz somit drei der profiliertesten deutschen Vertreterinnen des Frauenfußballs im Boot.

„Mit den beiden neuen Markenbotschafterinnen und Steffi Jones haben wir nun unser Team komplett“, sagt Allianz-Vorstand Bernd Heinemann. Er lobt Neid als „erfolgreiche weibliche Führungspersönlichkeit in der Männerdomäne Fußball“ und Bajramaj als „Vorzeigefußballerin Deutschlands mit außerordentlichem Potenzial“. Beide sollen wie Jones vor allem auf Events für die Allianz auftreten, doch auch über Kampagnen zur Weltmeisterschaft und darüber hinaus denke man nach, heißt es im Unternehmen. Cheftrainerin Neid ist bis Herbst 2013 verpflichtet worden, dann endet mit der Europameisterschaft in Schweden auch ihr Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Anders als im Männerfußball, wo Stars wie Michael Ballack vier bis fünf Millionen Euro im Jahr über private Werbeverträge einstreichen, gibt es selbst für amtierende Weltmeisterinnen recht wenig zu verdienen: Nach Angaben der Kölner Sponsoringberatung Sport+Markt kam Fatmire Bajramaj bisher mit vier Werbeverträgen auf Einkünfte von gerade einmal 80000 bis 100000 Euro im Jahr. Die 23-Jährige wirbt bereits für Powerade, Nike, Schwarzkopf sowie den Elektronikhändler Expert.

Bajramaj, im Kosovo geboren, transportiert nach Vorstellungen der Allianz auch das Thema Diversity – also die soziale Vielfalt im Unternehmen. „Wir wollen auch für unseren Außendienst deutlich mehr Frauen gewinnen, es gibt dort gewissen Nachholbedarf“, erläutert Allianz-Sprecher Christian Teichmann. Eine selbstbewusste Newcomerin, noch dazu mit Migrationshintergrund, könne Schulabsolventinnen animieren, sich für eine Vertriebskarriere in der Versicherung zu interessieren.

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