Marktbericht WM-Börse
Europäische Teams hoch im Kurs

Der Weltmeister 2006 kommt aus Lateinamerika oder aus Europa. Das glauben zumindest die Investoren an der WM-Börse von Handelsblatt.com. Demnach sind die ersten drei Plätze der Top Ten relativ klar vergeben. Erst dahinter wird es eng.

DÜSSELDORF. Ein Blick auf die aktuelle Kursliste offenbart: Die Händler an der WM-Börse halten Afrikaner und Asiaten im Rennen um den WM-Titel für ebenso chancenlos wie die USA und Australien. Denn unter den zehn Aktien mit den höchsten Kursen befinden sich ausschließlich Europäer und Südamerikaner. Dabei haben die Europäer zwar mit 7:3 deutlich die Überhand. Doch unter den Top 3 haben wiederum die Südamerikaner mit Brasilien auf Rang eins und Argentinien auf Platz drei klar das Sagen. Mit klarem Abstand zu Brasilien, aber auch deutlichem Kursplus auf Argentinien behauptet sich Deutschland auf Rang zwei: Die Aktien der "Selecao" ist am Donnerstag die einzige, die oberhalb der 30 WMark-Marke notierte. Allerdings rutschte der Kurs im Vergleich zur Vorwoche um etwas mehr als 2 Prozent von 33,05 auf 32,37 WMark ab. Deutschland-Papiere sind für 28,58 WMark (+1,53 Prozent) zu haben, Argentinien kosten 23,75 (-0,38 Prozent) WMark. Etwas überraschend ist insbesondere der Kursgewinn der Papiere der Klinsmann-Elf. Immerhin gab die Fifa gerade erst bekannt, dass die Deutschen in der Fifa Weltrangliste weiter um einen Platz auf Rang 17 abgerutscht sind.

Im dichten Verfolgerfeld des Führungstrios ringen die Papiere der Niederlande und Englands um Platz vier. Interessant dabei: Die Querelen um Englands Team-Manager Sven-Göran Eriksson ließen die Börsianer eher unberührt. Die Anteilsscheine notieren zur Zeit bei 17,79 WMark, und damit nur geringfügig unter den 17,83 WMark in der Vorwoche. Weitere Aktien, die unter den Top Ten notieren sind (in dieser Reihenfolge) Italien, Frankreich , Spanien, Tschechien und Mexiko (siehe auch Tabelle auf der nächsten Seite).



WM-BÖRSE



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Auffallend bleibt weiterhin das geringe Vertrauen der WM-Börsianer in die tschechische Mannschaft. Wird sie in der Fifa-Weltrangliste auf dem zweiten Platz geführt, trauen die Aktionäre dem Team um Karel Brückner bei der WM zurzeit noch nicht all zu viel zu. Die Papiere konnten aber im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 2 Prozent verbuchen und kosten am Donnerstag 14,33 WMark. Zur Erinnerung: 10 WMark werden nach dem WM-Finale von berlin für Aktien von Teams ausgeschüttet, die das Achtelfinale erreichen, 20 Euro gibt es für Papiere von Mannschaften, die bis ins Viertelfinale vorstoßen.

Weiterhin im Fokus der Händler der Handelsblatt WM-Börse bleiben die Papiere der Afrika-Cup-Teilnehmer. Angolas Chancen auf ein Weiterkommen sind nach einer 1:3-Niederlage gegen Kamerun und einem 0:0 gegen Kongo auf ein Minimum gesunken. Gar bereits aus dem Rennen um den Einzug in die Finalrunde ist Togo, das mit null Punkten und null Toren aus zwei Spielen nicht gerade für positive Kursimpulse sorgte. So fiel das Börsenbarometer für die Elf aus Togo in den vergangene Tagen von zwischenzeitlichen 6,50 WMark auf 5,45 WMark - dies bedeutet den niedrigsten Kurs aller WM-Aktien.

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