Markus Kauczinski
Ingolstadt trennt sich nach Pleitenserie vom Trainer

Markus Kauczinski ist nicht mehr Trainer des FC Ingolstadt. Nach der ernüchternden Heimniederlage gegen den FC Augsburg ist sein Aus bei den Schanzern besiegelt. Einen Nachfolger gibt es noch nicht.

IngolstadtDer FC Ingolstadt hat sich nach dem Heim-K.o. gegen den FC Augsburg und dem völlig verpatzten Saisonstart in der Fußball-Bundesliga von Trainer Markus Kauczinski getrennt. Das teilte der Verein am Sonntag mit. Zuvor hatten der „Kicker“ und verschiedene Medien über die Freistellung des Coaches berichtet. Einen Nachfolger gab es zunächst nicht. Sollte bis Dienstag kein neuer Chefcoach gefunden werden, will der FCI „auf eine temporäre, interne Interimslösung zurückgreifen“, wie die Oberbayern mitteilten. Mit nur zwei Punkten aus zehn Spielen rangiert Ingolstadt auf dem vorletzten Platz.

„Wir haben die Arbeit der vergangenen vier Monate gemeinsam mit Markus analysiert. Heute sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es für den FC Ingolstadt 04 das Beste ist, einen Neuanfang zu machen“, wurde Geschäftsführer Harald Gärtner zitiert. Der erst im Sommer verpflichtete Coach sagte: „Leider haben wir es nicht geschafft, auf dem Platz die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.“

Dies ist der vierte Trainerwechsel der laufenden Saison, nachdem schon der Hamburger SV, Werder Bremen und der VfL Wolfsburg wegen Erfolglosigkeit ihre Übungsleiter ausgetauscht hatten.

Das Kauczinski-Aus kommt nicht überraschend, nachdem die Schanzer auch am zehnten Spieltag gegen Augsburg enttäuschten, kaum Mut und Leidenschaft zeigten und durch späte Tore der FCA-Profis Raul Bobadilla (86. Minute) und Halil Altintop (90.) unterlagen.

Gärtner hatte unmittelbar danach ein Bekenntnis zum Coach vermieden und eine Krisensitzung für Sonntagvormittag angekündigt. Dort wurde die Trennung dann besiegelt, obwohl noch kein Nachfolger parat steht.

„Wir werden nun mit möglichen Kandidaten für den Cheftrainerposten sprechen und wollen einen Fußballlehrer für uns gewinnen, der diese sportliche Herausforderung annehmen möchte und darauf brennt, das Team zurück in die Erfolgsspur zu führen“, sagte Sportchef Thomas Linke.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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