Medien
Handy-TV kommt zur WM in zwölf Städten

Mit Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft im Juni soll das so genannte Handy-TV in Deutschland starten. 13 Landesmedienanstalten vergaben dafür an die Mobiles Fernsehen Deutschland Gmbh mit Sitz in Düsseldorf die Übertragungskapazitäten.

dpa HANNOVER. Mit Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft im Juni soll das so genannte Handy-TV in Deutschland starten. 13 Landesmedienanstalten vergaben dafür an die Mobiles Fernsehen Deutschland Gmbh mit Sitz in Düsseldorf die Übertragungskapazitäten.

ZDF, N24, MTV und ein neues Fernsehprogramm sowie zwei Radiosender sind dann in den zwölf WM-Städten mobil empfangbar, teilte die Niedersächsische Landesmedienanstalt in Hannover am Montag mit. Die nötigen Handys mit Digital-Multimedia-Broadcasting-Standard (DMB) kommen im Mai auf den Markt.

Nach Angaben des zuständigen Referenten der Hamburger Landesmedienanstalt, Tillmann Lang, soll das mobile Fernsehen 9,90 Euro im Monat kosten. Der Empfang soll zunächst auf die WM-Städte begrenzt sein, aber in Zukunft ausgeweitet werden. Für das Handy-TV entwerfen die Sender laut Lang ein neues Programmkonzept mit kurzen Clips und Ausschnitten aus ihrem auf konventionellem Wege empfangbaren Fernsehprogramm.

Im Gegensatz zum mobilen TV-Empfang über UMTS, wo sich mehrere Anwender begrenzte Übertragungsraten teilen, "garantiert der DMB- Standard schnelleren und besseren TV-Empfang", sagte Lang. Gleichzeitig zum Start des DMB-Standards rechnet er mit dem Aufbau eines so genannten DVB-H-Netzes. Über das "Digital Video Broadcast Handtels" sollen dann bis zu 20 Sender mit einer höheren Übertragungsrate empfangbar sein.

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