Medienbericht
Strafbefehl gegen Rummenigge

Sportlich läuft es beim FC Bayern München glänzend. Doch die Chefetage macht Sorgen: Nach Uli Hoeneß soll nun auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bei der Steuer getrickst haben. Offenbar gibt es einen Strafbefehl.
  • 21

MünchenDas Amtsgericht Landshut hat laut "Focus" Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung gegen den FC-Bayern-Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge erlassen. Rummenigge habe im Februar zwei Rolex-Uhren im Wert von fast 100.000 Euro bei der Rückkehr aus Katar mitgebracht und nicht die fällige Einfuhr-Umsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent entrichtet, berichtet das Magazin in seiner neuen Ausgabe.

Das Hauptzollamt Augsburg habe Rummenigge zu einer Strafe von 300.000 Euro verurteilen wollen. Der zuständige Richter am Amtsgericht habe aber mit Rummenigges Anwalt verhandelt und das Strafmaß nach unten korrigiert. Akzeptiere der FC-Bayern-Chef den Strafbefehl, sei er vorbestraft.

Rummenigge und sein Anwalt wollten sich gegenüber "Focus" nicht äußern. Der Beschuldigte hatte früheren Berichten zufolge angegeben, bei den Uhren handele es sich um gebrauchte Uhren, die ihm ein Freund in Katar geschenkt habe.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Medienbericht: Strafbefehl gegen Rummenigge"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • FC Bayern, und die Steuerhinterzieher Uli Hoeneß (Präsident) Karl Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender)
    Wenn eine Chefetage mit Steuerhinterzieher besetzt ist, dann können weitere Verfehlungen nicht ausgeschlossen werden.

  • Bayer München schient immer mehr zu einem CLUB der Steuerhinterzieher zu werden!?
    Ansteckende Krankheit anscheinend...

  • KHR ist ein bekannter Rolex-Sammler. In Sammlerkreisen sind derartige Geschenke durchaus nicht unmöglich und im Falle von KHR sicher auch nicht unüblich.

    Wenigstens handelte es sich - in Anbetracht des Strafmaßes - wohl um echte Exemplare. Es heißt ja, KHR sei auch schon auf (wenn auch extrem gute) Fälschungen hereingefallen. ;-)

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%