Medienbericht Volkswagen wird auch Sponsor der Uefa

Nach dem DFB steigt Volkswagen auch beim europäischen Verband ein. Bei der Uefa werden die Wolfsburger Mobilitätspartner – mit Einschränkungen. Damit wird allerdings dennoch die asiatische Konkurrenz abgelöst.
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Der Autobauer aus Wolfsburg wird Sponsor bei der Uefa. Quelle: dpa
Volkswagen

Der Autobauer aus Wolfsburg wird Sponsor bei der Uefa.

(Foto: dpa)

WolfsburgVolkswagen will offenbar noch mehr Geld in den Fußball investieren. Der Autobauer soll ab 2018 auch Sponsor der Europäischen Fußball Union (Uefa) werden, berichtet die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“.

Damit wäre der Konzern der sogenannte Mobilitätspartner für die Europameisterschaft 2020, die in 13 Ländern ausgetragen wird. Das Sponsoring-Paket beinhalte jedoch nicht die Club-Wettbewerbe wie die Champions und Europa League, hieß es. Ein VW-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.

Das Engagement im Fußball ist für VW Teil einer groß angelegten Offensive. Der krisengeschüttelte Konzern hat bereits Mitte Juli bekanntgegeben, dass er neuer Mobilitätspartner des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird, was Insidern zufolge 25 bis 30 Millionen Euro im Jahr kosten soll.

Nach der Krise um Millionen von manipulierten Diesel-Autos will VW damit vor allem sein Image aufbessern. „Volkswagen und der Volkssport Nummer 1 – das ist eine gute Partnerschaft“, hatte VW-Markenchef Herbert Diess Mitte Juli betont. Gerade für das Thema Elektromobilität könnte VW mit der Nationalmannschaft gut werben.

Trennung nach 45 Jahren
Die Trennung
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Seit 1972 stand der Stuttgarter Autobauer an der Seite des Deutschen Fußball-Bundes. Nun läuft der Vertrag ohne Verlängerung aus. Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich von den Oberklassefahrzeugen stets begeistert.

Der Weltmeisterbus: damals
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Während der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 wurden die späteren Sieger in diesem Benz-Bus im eigenen Land herumkutschiert.

Der Weltmeisterbus: heute
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40 Jahre später hat der Mannschaftsbus neue Dimensionen. Größer, neue Ausstattung, neues Design, weitaus komfortabler. Doch eines haben beide Fahrzeuge gemeinsam: Sie transportierten Weltmeister.

Publikumsmagnet
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Aus der Übergabe eines neuen Gefährts für „Die Mannschaft“ wurde gerne ein Großereignis gemacht – und die ganze Mannschaft durfte für ein Foto bereitstehen.

Spektakulär
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Bei Vorstellungen griff Mercedes auch schon mal in die Trickkiste und warf die Nebelmaschine an.

Rücken gestärkt
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Vor Beginn der Weltmeisterschaft 2014 sprach der Sponsoring-Partner dem DFB seine bedingungslose Unterstützung aus: „Bereit wie nie.“

Werbedeals
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Im Gegenzug sprach auch der DFB den Stuttgartern seine Unterstützung aus. Etwa bei der Vorstellung neuer Modelle des Autobauers.

„Über Sponsoring können Zielgruppen erreicht werden, die sich klassischer Werbeoffensiven weitestgehend entziehen“, sagt Marketingexperte Frank Huber von der Universität Mainz. Akzeptanz sowie Toleranzgrenzen der Empfänger seien wesentlich höher als bei allen anderen Kommunikations- und Werbeformen. Hinzu kommt, dass die Firmen natürlich vom positiven Bild eines Vereins - oder eben der Nationalmannschaft - profitieren wollen, um mehr Aufmerksamkeit für die eigene Marke zu bekommen.

Der Wolfsburger Konzern würde Nachfolger des südkoreanischen Konkurrenten Hyundai-Kia, der seit 2000 Partner der Uefa ist. Wie viel das Engagement mit der Uefa kosten könnte, ist nicht bekannt.

  • dpa
  • asd
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