Mehr als 1 700 Mitspieler angemeldet – Zahl wächst weiter: „Alles Drogba“ für die „Elefants“-Aktie

Mehr als 1 700 Mitspieler angemeldet – Zahl wächst weiter
„Alles Drogba“ für die „Elefants“-Aktie

Anpfiff für ein neues Marktsegment und ein erweitertes Angebot an statistischen Daten zu allen Teams - an der WM-Börse von Handelsblatt.com ist dieser Tage einiges los. Im Fokus des Handels steht die Aktie der Elfenbeinküste, deren Kurs regelrecht explodiert ist.

DÜSSELDORF. "Alles Drogba" muss man wohl sagen, wenn man auf die Kursentwicklung der Aktie der "Elefants" blickt. Auslöser für den Kurssprung um bemerkenswerte 31 Prozent über die 10-WMark-Marke auf 10,18 WMark - die WM-Börsianer trauen dem Team damit erstmals den Sprung ins WM-Achtelfinale zu - war der überraschend starke Auftritt des WM-Debütanten beim Afrika-Cup in Ägypten, der ganz wesentlich vom Stürmerstar des FC Chelsea geprägt ist. Dort schaltete das sich in bemerkenswerter WM-Frühform auftretende Team von Trainer Henri Michel zunächst im Viertelfinale Mitfavorit Kamerun nach einem Elfmeter-Drama mit 12:11 aus und schossen anschließend im Halbfinale auch die "Super Eagles" aus Nigeria überraschend mit 1:0 aus dem Turnier. Torschütze? Genau - Didier Drogba. Auch in der Vorrunde hatten seine Tore ganz wesentlich für die Erfolge der Mannschaft gesorgt.

Der Torjäger vom englischen Meister wird derzeit denn auch von allen Seiten geradezu auf Händen getragen. "Er ist ein großartiger Stürmer und schießt wichtige Tore. Didier hat unser Team beflügelt", sagte Verteidiger Kolo Toure, der seinem Kapitän gegen Nigeria den Ball zum Siegtreffer aufgelegt hatte.

Dabei war Michel von der Leistung seiner Elf gegen Nigeria nicht einmal sonderlich angetan. "Das war zwar nicht unsere beste Vorstellung hier beim Afrika-Cup, aber wir hatten auch einen sehr starken Gegner. Wir sind zufrieden und werden im Finale voll da sein", versprach der französische Coach Endspielgegner Ägypten einen heißen Tanz.

Während die "Elefants" zum ersten Mal seit ihrem Titelgewinn 1992 wieder in ein Endspiel beim Afrika-Cup einzogen, war für Titelverteidiger Tunesien im Viertelfinale Endstation. Im Elfmeterschießen gegen Nigeria bewiesen sie die schwächeren Nerven und unterlagen 5:6 (1:1, 1:1, 0:1). Das drückte auch auf den Kurs, war das Team von den WM-Börsianer doch offenbar höher eingeschätzt worden. Die Aktie verlor jedenfalls im Laufe der vergangenen sieben Tage 2,62 Prozent auf 7,06 WMark und gehörte damit gemeinsam mit Saudi-Arabien (-4,19 Prozent auf 5,26 WMark), Trinidad und Tobago (-3,31 Prozent/5,25 WMark), Japan (-3,05 Prozent/6,35 WMark) und der Schweiz (-2,54 Prozent/9,99 WMark) zu den "Flop Five" der Woche. Das Papier der Eidgenossen fiel damit zum ersten Mal seit zweieinhalb Wochenwieder unter die Marke von 10 WMark.

Bereits in der Vorrunde des Afrika-Cups hatten die anderen drei afrikanischen WM-Neulinge die Segel gestrichen: Angola (konstant bei 6,31 WMark) und die rund vier Monate vor dem Start der WM-Endrunde in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) besonders enttäuschenden Mannschaften aus Ghana (-0,31 Prozent auf 6,33 WMark) und dem Togo (konstant bei 5,42 WMark).

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