Mexicos Stammkeeper
Entscheidung über Iran-Einsatz liegt bei Sanchez

Mexikos Stammkeeper Oswaldo Sanchez soll nach seiner Rückkehr von der Beerdigung seines Vaters zur WM nach Deutschland selbst entscheiden, ob er am Sonntag in der ersten Partie gegen den Iran zwischen den Pfosten steht.

Ob Mexikos Stammtorhüter Oswaldo Sanchez am Sonntag in der ersten Partie von "El Tri" gegen den Iran zwischen den Pfosten steht, bleibt dem Keeper selbst überlassen. Sanchez wird nach der Beerdigung seines Vaters in der Heimat wieder bei der WM in Deutschland erwartet. "Wir werden uns zusammensetzen und ihn dann fragen, ob er spielen will", sagte Fitness-Trainer Milton Garniolatti nach der Trainingseinheit am Freitag.

"Ich kenne Oswaldo jetzt schon fünf Jahre. Er hat immer einen großen Kampfgeist gezeigt. Er wird die Situation meistern", meinte Torwarttrainer Alberto Aguilar, während Chefcoach Ricardo La Volpe erneut schweigend an den Journalisten vorbei ging, aber ankündigte, sich beim Abschlusstraining in Nürnberg am Samstag erstmals seit der Ankunft in Deutschland vor einer Woche äußern zu wollen.

"Oswaldo, wir sind bei dir"

Neben der Mannschaft stehen auch die Fans voll hinter Sanchez, dessen Vater am Mittwoch überraschend einem Herzinfarkt erlegen war. "Oswaldo, wir sind bei dir", sangen rund drei Dutzend Anhänger, die zum Ende des nicht-öffentlichen Trainings überraschend ins Göttinger Jahnstadion gelassen wurden.

Mexiko trifft in seinem ersten WM-Spiel am Sonntag um 18 Uhr in Nürnberg auf den Iran (live bei RTL und Premiere). Die weiteren Gegner in Gruppe D sind Vize-Europameister Portugal und WM-Neuling Angola.

© SID

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