Mexikaner werden Opfer von Ausschreitungen
Randale vor dem Abflug zum Confed-Cup

Vier Akteure des Confederations-Cup-Teilnehmers Mexiko sind mit einer gehörigen Portion Schrecken nach Deutschland nachgereist.

HB HAMBURG. Das Nationalspieler-Quartett von Chivas Guadalajara ist am Dienstagabend (Ortszeit) im Viertelfinal-Rückspiel der Copa Libertadores bei den Boca Juniors Buenos Aires Opfer von Ausschreitungen geworden.

Die Begegnung musste nach 79 Minuten beim Stand von 0:0 unterbrochen werden, weil ein Rowdy einen Spieler tätlich angegriffen hatte. Nach Wiederanpfiff nach 20-minütiger Pause dauerte es nicht lange, ehe der Referee die Partie endgültig abbrach. Chivas hatte das Hinspiel 4:0 gewonnen.

Die Situation im zweiten Duell war eskaliert, nachdem Boca-Stürmer Martin Palermo und Chivas- Angreifer Adolfo Bautista Platzverweise erhalten hatten. Der Gäste- Spieler wurde beim Verlassen des Spielfeldes mit Wurfgeschossen bombardiert, Polizeikräfte versuchten ihn auf dem Weg in die Kabine zu schützen. Doch ein Randalierer sprang über den Stadionzaun, prügelte auf Bautista ein und verschwand unerkannt in der Menge. "Das, was dort passiert ist, ist höchst bedauerlich", sagte FIFA - Kommunikationsdirektor Markus Siegler am Mittwoch.

Guadalajaras Nationalspieler Omar Bravo, Alberto Medina, Ramon Morales und José de Jesus Coronavier sind anschließend zum Confed-Cup weiter gereist. Sie werden am Donnerstag in Hannover erwartet.

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