Fußball
Michael Henke: "Waren so gut wie chancenlos"

Auch im Interview nach der 0:3-Niederlage gegen den Hamburger SV suchte Michael Henke, Trainer des 1. FC Kaiserslautern, noch nach den Gründen: "Es ist ein Rätsel", so der FCK-Coach.

Michael Henke, Trainer des 1. FC Kaiserslautern, konnte sich die 0:3-Niederlage seines Teams gegen den Hamburger SV nicht erklären. "Es ist ein Rätsel", so der FCK-Coach im Interview.

Frage: "Michael Henke, nach dem guten Saisonstart stürzt der 1. FC Kaiserslautern immer weiter ab. Das 0:3 gegen den HSV war das fünfte Spiel ohne Sieg in Serie. Was ist in den vergangenen Wochen schief gelaufen?"

Michael Henke: "Es ist ein Rätsel. Im Training unter der Woche ist Aggressivität und Engagement vorhanden, im Spiel kann es die Mannschaft dann aber nicht umsetzen. Wir sind gegen den HSV überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen und waren über 90 Minuten hinweg so gut wie chancenlos."

Frage: "Wie wollen Sie die Misere abstellen?"

Henke: "Wir haben jetzt 14 Tage Zeit, um die Situation in Ruhe zu analysieren. Ich werde mit allen Spielern sprechen, denn was wir im Moment auf dem Platz umsetzen, ist einfach viel zu wenig. Wenn wir wieder Spiele gewinnen wollen, dann geht das nur über eine geschlossene Mannschaftsleistung. Da müssen alle elf Spieler mit der richtigen Einstellung auf dem Platz stehen und 100 Prozent geben. Da hat zuletzt die letzte Konsequenz gefehlt."

Frage: "Fürchten Sie um Ihren Job?"

Henke: "Nein, das nicht. Jeder wusste vor Saisonbeginn, dass es für uns schwer wird. Ich habe mich von der Euphorie am Anfang auch nicht blenden lassen. Jeder weiß, dass wir etwas aufbauen wollen, auch wenn das mit Siegen natürlich leichter geht."

Frage: "Nach der Länderspiel-Pause ist auf dem Betzenberg Borussia Dortmund zu Gast. Ein Sieg ist für den FCK beinahe schon Pflicht, ansonsten droht der Sturz auf einen Abstiegsplatz. Wie wollen Sie die Mannschaft bis dahin zurück in die Erfolgsspur führen?"

Henke: "Trainingsfrei wird es nicht geben. Wir werden gleich mit der Regeneration und damit mit der Vorbereitung auf das Spiel gegen Dortmund beginnen. Wir müssen den Hebel jetzt umlegen und den negativen Trend stoppen. Es gibt keine Ausreden mehr, jetzt geht es nur noch darum, Punkte zu holen."

© SID

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