Mit dem Golfschläger auf die Torwand
WM-EVENTS: Kultur und Party an der Elbe

Zwischen Elbe und Binnen-Alster hat Hamburg ein beachtliches WM-Event-Paket geschnürt. Die Hansestadt hat für Fans und Besucher einiges zu bieten.

mk HAMBURG. Hamburg bietet mit Blick in Richtung Weltmeisterschaft ein äußerst umfangreiches Angebot an Fußballevents und Kulturveranstaltungen. Die größte Fußballparty der Welt soll während der WM auf dem Heiligengeistfeld stattfinden. Auf dem rund 100 000 Quadratmeter großen Veranstaltungsgelände mitten in St. Pauli soll eine Riesenbühne aufgebaut werden. Hier können die Fans 30 Tage lang alle Spiele live, kostenfrei und in voller Länge sehen.

Wenn auf dem Heiligengeistfeld die Lichter ausgehen, wird die Feier aber noch nicht zu Ende sein. "Dann beginnt auf dem Kiez die dritte Halbzeit", sagt Hariolf Wenzler, Geschäftsführer der Hamburg Marketing GmbH. Kiez bedeutet in Hamburg eine der größten Partyzonen des Landes - von der Hardrock-Disco, über den Elektronic-Club bis hin zu Erotikläden und Bordellen. Damit sich die Fans aus aller Welt in dem Rotlicht- und Partyrevier zurecht finden, bringen die Planer eine eigene Publikation heraus. Im Kiez-Guide werde man die gesamte Club- und Musikszene auf St. Pauli beschreiben.

Für Fans, die auch tagsüber in der Hansestadt unterwegs sein wollen, haben Anhänger der Hamburger Vereine HSV und FC St. Pauli einen Stadtführer extra für Fans zusammengestellt. "Hier interessieren nicht die touristischen Sehenswürdigkeiten wie Alster, Michel, Elbe," sagt Wenzler, "sondern wie man die Stadt aus Sicht eines Fußballanhängers entdecken kann." Da werden zum Beispiel Fernseh-Sportbars empfohlen, oder der Gegensatz zwischen dem maroden Millerntorstadion des Regionalligisten FC St. Pauli und der glitzernden AOL-Arena des HSV beschrieben.

Eine kleine Fußball-WM wird schon vor der eigentlichen WM stattfinden: Die Tisch-Fußball-WM. Die Kicker werden in der Altonaer Fischauktionshalle, direkt an der Elbe, Platz finden. Zeitgleich kann ab dem 10. Juni 2006 beim „Goal in One“in Golf-Manier auf eine 120 Meter entfernte Torwand abgeschlagen werden. In der Vorbereitung ist ein weiteres Mammut-Projekt. Der Lichtkünstler Michael Batz wird an die hundert gigantische blaue Tore auf Hamburgs Dächern installieren. Diese Tore werden mit Lasern verbunden, so dass sich ein leuchtendes Netz über die Stadt legen wird - als Festbeleuchtung für Hamburg.

Für (Fußball-)Kulturfreunde sind bereits ab dem 12.November im Museum für Kunst und Gewerbe über 200 Exponate zum Thema „Kult ums Kicken“ zu bestaunen.


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