Mit Shakira und Placido Dominigo
Schlussfeier soll kurz und knackig sein

Vor dem WM-Endspiel zwischen Italien und Frankreich wird es am Sonntag im Berliner Olympiastadion eine elfminütige Schlussfeier geben. Höhepunkte sind die Auftritte von Shakira und Placido Dominigo.

Um die Fans vor dem Endspiel zwischen Italien und Frankreich am Sonntag (20.00 Uhr) im Berliner Olympiastadion nicht zu lange auf die Folter zu spannen, wird die Schlussfeier der WM nur elf Minuten dauern. "Die Fans wollen das Finale sehen. Mehr als rund zehn Minuten sind ihnen nicht zuzumuten." Höhepunkt der Zeremonie soll der Auftritt von Pop-Star Shakira werden. Die Eröffnungsfeier vor dem Auftaktmatch zwischen Deutschland und Costa Rica am 9. Juni hatte eine gute halbe Stunde gedauert.

Die gesamte Schlussfeier findet auf der Marathontreppe des Olympiastadions statt, wo eine acht Tonnen schwere Bühne aufgestellt wurde, die mit 350 Meter langen weißen Stoffballen ausgekleidet ist. Um 19.36 Uhr werden zu Beginn der abschließenden Feier Toni Braxton und Il Divo, umringt von 80 Kindern, den offiziellen WM-Song singen. Dann stürmen 320 weitere Anhänger, als wären sie der Fan-Meile entsprungen, die Bühne. Dazu erklingen elektronische Musik und Samba-Rhythmen.

Choreograph Doug Jack: "Ich will die Energie und Frische rüberbringen, die diese Weltmeisterschaft und dieses Gastgeberland auszeichnet. Deshalb arbeite ich auch mit Amateuren, nicht mit Profis." Drei Wochen wurde für das Ereignis geprobt.

Zuschauer sollen mit eingebunden werden

Grüne Schirme mit weißen Streifen sollen den Fußball der Zukunft symbolisieren, ehe dann die Kolumbianerin Shakira, die in ihrer Karriere über 35 Mill. Tonträger verkauft hat, als Oberfan auftritt. Das Ganze soll in einer Laola in dem Augenblick enden, in dem die Mannschaften den Platz betreten. Die Veranstalter hoffen, dass die Welle von den Zuschauern aufgenommen und weitergetragen wird.

Doug Jack: "Das Problem war der geringe Raum, der zur Verfügung steht. Gut ist, dass wir nichts vom Rasen räumen müssen und die Feier sowie das Zeremoniell vor dem Spiel nahtlos ineinander übergehen können." In der Halbzeitpause tritt Star-Tenor Placido Domingo auf. Nach dem Abpfiff gehört der Rasen dem jubelnden Sieger. Nur auf den Videowänden wird eine Schrift erscheinen: "Danke Deutschland - wir sehen uns in Südafrika." Die Fußball-WM 2006 ist dann Geschichte.

© SID

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