Mittelfeld
Frings: "Brauche noch drei bis fünf Tage"

Torsten Frings geht nach seinem Rippenbruch davon aus, im EM-Halbfinale wieder einsatzbereit zu sein: "Ich habe noch Probleme mit der Luft und brauche noch drei bis fünf Tage."

Nationalspieler Torsten Frings wird seiner Mannschaft aller Voraussicht nach im EM-Halbfinale am kommenden Mittwoch (20.45 Uhr/live im ZDF) in Basel wieder zur Verfügung stehen. "Ich habe noch Probleme mit der Luft und brauche noch drei bis fünf Tage. Ich gehe aber davon aus, dass ich im Halbfinale wieder spiele", sagte der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler, der beim 3:2 am Donnerstagabend im Viertelfinale gegen Portugal wegen eines Rippenbruchs fehlte.

Bundestrainer Joachim Löw wollte zunächst einmal "von Tag zu Tag" sehen, "ob sich das beruhigt, ob er schnelle Bewegungen machen und in die Zweikämpfe gehen kann. Ich hoffe natürlich, dass er es schafft." Am Freitagnachmittag fehlte Frings, der sich die Verletzung im abschließenden Gruppenspiel gegen Österreich (1:0) zugezogen hatte, jedoch beim Training der Reservisten in Tenero.

Ansonsten stehen Löw nach dem Portugal-Spiel alle Spieler voll zur Verfügung. "Es gibt keinerlei Verletzungen. Alle sind einsatzfähig", sagte er.

Gezielte Halbfinal-Vorbereitung ab Sonntag

Während die Stammspieler am Freitag nur im regenerativen Bereich arbeiteten, zog der restliche Kader eine intensive Einheit durch. Auch am Samstag will Löw noch individuell trainieren, "ab Sonntag werden wir dann die Intensität wieder erhöhen und Reize setzen. Dann werden wir uns gezielt auf das Halbfinale und den Gegner vorbereiten".

In diesem Zusammenhang schloss der Bundestrainer auch aus, dass die Mannschaft einen kompletten Tag frei bekommt. "Wir sind bei einem Turnier und wollen den Trainingsrhythmus beibehalten." Die Belastung soll vor allem bei den Ersatzspielern hochgehalten werden: Dies habe sich bereits bei Thomas Hitzlsperger und Simon Rolfes ausgezahlt, die gegen Portugal erstmals von Beginn an dabei waren, verdeutlichte Löw: "Sie waren auch körperlich in der Lage, 90 Minuten zu gehen. Deshalb müssen die Spieler, die nicht eingesetzt werden, ständig gefordert werden."

Dennoch gab es für die Mannschaft am Freitagnachmittag das übliche "Bonbon". Die Familien durften wie nach allen Spielen bisher bis zum Abend zu Besuch ins Hotel Il Giardino kommen: "Das tut den Spielern gut, wenn sie mit ihren Familien zusammen sind."

© SID

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