Mögliches WM-Aus
Beckenbauer macht Stimmung gegen Klinsmann

Die WM hat noch nicht begonnen, da macht der WM-Organisationschef höchstpersönlich schon mal Stimmung wegen eines möglichen schlechten Abschneidens der Deutschen Nationalmannschaft. Einen Sündebock hat Franz Beckenbauer auch schon im Auge.

HB DÜSSELDORF. Für den Fall eines schwachen Abschneidens der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM hat der Präsident des Organisationskomitees, Franz Beckenbauer, für die Ablösung von Bundestrainer Jürgen Klinsmann plädiert.

Wenn Klinsmann "mit seiner Mannschaft frühzeitig aus dem Turnier geschossen wird" und eine enttäuschende Leistung zeige, wäre er nicht mehr tragbar, sagte Beckenbauer den Radiosendern der ARD. Deshalb müsse der Deutsche Fußball-Bund zweigleisig fahren und einen potenziellen Nachfolger in petto haben.

Beckenbauer hatte Klinsmann in der Vergangenheit unterstützt, sich aber auch verärgert über ihn gezeigt, weil dieser seinen Lebensmittelpunkt nicht weit vor dem Turnier nach Deutschland verlegt hatte. Der Trainer lebt in Kalifornien.

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