Mönchengladbach quasi abgestiegen
Stuttgart stürmt auf Platz zwei

Spannender könnten die letzten Tage der Fußballbundesliga kaum sein. Der VfB Stuttgart bleibt ein heißer Anwärter im Kampf um die Meisterschaft. Nach dem Sieg über Mönchengladbach schob sich das Team auf Platz zwei. Nach dem Sonntagsspiel könnte die Tabelle aber schon wieder ganz anders aussehen.

HB HAMBURG. Einen Tag nach der 1:2-Niederlage von Tabellenführer Schalke 04 beim VfL Bochum gewann der VfB bei Borussia Mönchengladbach mit 1:0 und schob sich zumindest für einen Tag auf Platz zwei. Am Sonntag kann Werder Bremen allerdings mit einem Sieg bei Arminia Bielefeld erstmals seit drei Monaten wieder die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga übernehmen.

Dagegen hat sich Titelverteidiger Bayern München nach der 1:2 (1:0)-Heimniederlage gegen den Hamburger SV endgültig aus dem Kampf um die Champions-League-Plätze verabschiedet. Der HSV hat den wohl entscheidenden Schritt in Richtung Klassenverbleib getan.

Dagegen sieht es nach dem 31. Spieltag für den Tabellen-17. FSV Mainz 05 und den Drittletzten Alemannia Aachen ganz düster aus. Die Mainzer verloren zu Hause 1:2 (0:1) gegen Hannover 96, Aachen kassierte eine 0:4 (0:1)-Niederlage gegen Hertha BSC. Schlusslicht Mönchengladbach ist nur noch rechnerisch zu retten.

Vor 69 000 Zuschauern in der Münchner Allianz Arena hatte Claudio Pizarro die Gastgeber zwar in Führung geschossen (35.), doch der angeblich von den Bayern umworbene HSV-Regisseur Rafael van der Vaart (72.) und der frühere Münchner Paolo Guerrero (76.) drehten die Partie zu Gunsten der Norddeutschen. Kurz vor Schluss sah der Hamburger Thimothee Atouba wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (90.).

Im Borussia-Park erlöste Nationalspieler Roberto Hilbert (53.) den VfB, der sich lange Zeit schwer tat gegen Gladbach. Auf dem Tivoli sorgten die Berliner Gilberto (7. Minute), Christian Giménez (48.), Marko Pantelic (77.) und Yildiray Bastürk (80.) mit ihren Treffern für Trauerstimmung unter den Aachener Fans und die vierte Niederlage der Alemannia in Serie. Die große Chance zum Ausgleich hatte Laurentiu Reghecampf vergeben, der mit einem Foulelfmeter an Hertha-Torhüter Christian Fiedler scheiterte (16.).

Ähnlich deprimiert waren die Anhänger des FSV Mainz 05, die sich nach den Toren der 96er durch Arnold Bruggink (25.) und Chavdar Yankow (50.) wohl allmählich mit dem Gang in die Zweite Liga anfreunden müssen. Mohamed Zidan (81.) konnte nur noch verkürzen.

Den erhofften Befreiungsschlag verschaffte sich Borussia Dortmund (38) dank seines Torjägers Alexander Frei. Der Schweizer sorgte mit seinen beiden Freistoß-Treffern (39./66.) praktisch im Alleingang für den 2:0 (1:0)-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt (34). Einen wichtigen Auswärtspunkt holte der VfL Wolfsburg (36) mit dem 1:1 (1:1) beim DFB-Pokal-Finalisten 1. FC Nürnberg. Jacek Krzynowek (17.) hatte die „Wölfe“ in Führung geschossen, Andreas Wolf (23.) traf für den Tabellen-Fünften aus Nürnberg.

Neben der Partie Bielefeld gegen Bremen steht am Sonntag noch die Begegnung Energie Cottbus - Bayer Leverkusen auf dem Programm.

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