Mönchengladbach und Bayer Leverkusen
Bundesliga-Vereine klagen gegen Viagogo

Die freie Ticketbörse Viagogo zieht den Zorn der Fußball-Bundesliga auf sich. Mehrere Vereine klagen jetzt gegen die Online-Börse wegen angeblich illegalen Handels mit Eintrittskarten für die Bundesliga.
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DüsseldorfMehrere Fußball-Bundesligisten streiten sich mit der Online-Ticketbörse Viagogo. Wie das Handelsblatt (Montagausgabe) berichtet, klagt etwa Borussia Mönchengladbach gegen das Portal, weil es unter falschem Namen Eintrittskarten erworben habe, um diese gewerblich weiterzuverkaufen. Dies sei ein Verstoß gegen die Geschäftsbedingungen des Klubs. Viagogo mochte die Vorwürfe auf Anfrage nicht kommentieren.

Auch Bayer Leverkusen streitet mit dem Ticketportal. Der Werksklub hatte 2013 vor dem Landgericht München erwirkt, dass Viagogo keine Karten für Bayer-Spiele anbieten darf, bevor der Klub offiziell Tageskarten zum Verkauf anbietet. Doch das Portal hielt sich offenbar nicht daran: Wochen vor dem offiziellen Verkaufsstart fand man auf Viagogo bereits Tickets für Leverkusens Heimspiel gegen Borussia Dortmund am 31. Januar 2015.

Das Landgericht München hatte Viagogo für den Fall der Zuwiderhandlung ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro angedroht. Eine Vollstreckung müsste Bayer Leverkusen beim Gericht beantragen. Ein Anwalt des Klubs mochte sich zum aktuellen Stand nicht äußern. Eine Sprecherin des Gerichts sagte, dass über ein Ordnungsgeld bislang nicht entschieden wurde. Viagogo mochte den Fall nicht kommentieren.

Borussia Dortmund befindet sich nach Handelsblatt-Informationen ebenfalls in Rechtsstreitigkeiten mit Viagogo. Der BVB klagt unter anderem gegen die Nutzung eines Fotos seines Stadions. Viagogo ließ auch hierzu ausrichten: Kein Kommentar.

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