Mühsamer Erfolg gegen China
Frankreich schwächelt und bangt um Cisse

Die französische Auswahl hat gegen China einen mühevollen 3:1-Sieg errungen. Erst in der Schlussminute sorgte ein Eigentor für das erlösende 2:1. Stürmer Djibril Cisse musste mit Verdacht auf Wadenbeinbruch vom Feld.

Die Nationalmannschaft Frankreichs präsentierte sich bei seiner WM-Generalprobe nicht in Bestform und hat mit Stürmer Djibril Cisse wohl einen Spieler für das Turnier in Deutschland verloren. In St. Etienne kam die "Equipe Tricolore" am Mittwoch gegen China dank zweier später Tore zu einem 3:1 (1:0)-Erfolg. David Trezeguet hatte den Weltmeister von 1998 in Führung gebracht (30.), Fang Zhiyi (68.) gelang der zwischenzeitliche Ausgleich für die nicht für die Endrunde qualifizierten Chinesen.Yun (90.) unterlief ein Eigentor, Thierry Henry stellte in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Endstand her.

Bereits in der ersten Halbzeit musste Cisse mit Verdacht auf Wadenbeinbruch ausgewechselt werden. "Das ist ein echtes Drama, wir sind besorgt", sagte Trainer Raymond Domenech.

Superstar Zinedine Zidane, der nach der WM seine Karriere im Nationaltrikot beenden wird, absolvierte sein letztes Länderspiel auf französischem Boden und wurde von den knapp 30 000 Zuschauern mit Sprechchören gefeiert. Bei der WM trifft Frankreich in der Gruppe G auf Südkorea, Neuling Togo und die Schweiz.

© SID

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