Fußball
"Murmeltiertag" bei Hertha: Start ohne Marcelinho

Traditionell ist der Trainingsauftakt bei Hertha BSC Berlin ohne den Starkicker der "alten Dame"über die Bühne gegangen. Regisseur Marcelinho weilt bis Mittwoch wegen eines privaten Termins in seiner Heimat Brasilien.

Einmal mehr ohne den Regisseur ging die erste Trainingseinheit zur Vorbereitung auf die neue Spielzeit bei Bundesligist Hertha BSC Berlin über die Bühne. Marcelinho setzte seine Tradition fort und blieb dem Aufgalopp wie in den vergangenen beiden Jahren erneut fern. "Er hat Probleme mit seinem Grundstück in Brasilien. Deshalb musste er noch einen Termin wahrnehmen", begründete Hertha-Manager Dieter Hoeneß das Fehlen des Starspielers am Montag.

"Verlorener Sohn" muss keine Geldstrafe fürchten

Marcelinho, Berliner Toptorjäger der vergangenen Saison (18 Tore), wird jetzt am Mittwoch in der Hauptstadt erwartet. Anders als in den letzten Jahren droht dem "verlorenen Sohn" jedoch wegen der zuvor getroffenen Absprachen keine Geldstrafe.

Nach dem positiven Trend in der letzten Saison mit dem Erreichen des Uefa-Cups peilt der Hauptstadtklub auch im neuen Jahr einen internationalen Platz in der Liga an: "Wir wollen unter die ersten Fünf", erklärte Hoeneß. Im kommenden Uefa-Cup will die Mannschaft von Trainer Falko Götz die Gruppenphase erreichen.

Weiterhin auf der Suche befindet sich Hertha nach einer Verstärkung für den Sturm. Nach wie vor gibt es Verhandlungen mit dem deutschen Meister Bayern München wegen Nationalstürmer Roque Santa Cruz aus Paraguay: "Wir sind an Santa Cruz interessiert. Er auch an uns. Er kommt entweder nächstes Jahr, aber er würde lieber dieses Jahr kommen", so Hoeneß. Santa Cruz hat bei den Bayern noch einen laufenden Vertrag und würde eine hohe Ablösesumme kosten. Nicht nur deshalb verfolgt der Klub laut Hoeneß"ein, zwei weitere Optionen".

Trennung von Mansiz

Keine Zukunft bei Hertha BSC Berlin hat der ehemalige türkische Nationalspieler Ilhan Mansiz, mit dem der Hauptstadtklub in Kürze den Vertrag auflösen wird. "Ilhan wollte unbedingt jetzt schon eine Entscheidung. Die konnten wir ihm nicht bieten", sagte Hoeneß, der von der Forderung des ehemaligen türkischen Nationalspielers enttäuscht war. "Er wird nicht optimal beraten", so der Manager, der erst zu Beginn der neuen Saison über eine mögliche Beschäftigung des Angreifers entscheiden wollte.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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