Nach dem WM-Triumph
Schweinsteiger will jetzt auch Europameister werden

Zum Ligastart muss Bastian Schweinsteiger zunächst verletzt zusehen. Doch „um mich muss keiner Angst haben“, sagt der Münchener. Im Interview spricht er über das unangenehme 7:1 gegen Brasilien – und plant schon voraus.
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DüsseldorfIm WM-Finale von Rio de Janeiro stand Bastian Schweinsteiger als Symbolfigur für den harten Kampf, den das argentinische Team den Deutschen für ihren WM-Sieg abverlangte. Nach zahlreichen Fouls in der dramatischen Verlängerung stand er immer wieder auf, spielte sogar mit blutender Wunde unter dem Auge durch.

„Es ist doch klar, dass man bei einer WM in Brasilien vielleicht noch mehr als sonst auf die Zähne beißt“, sagte Schweinsteiger der „Bild“ in seinem ersten Interview nach dem WM-Triumph. Beim anstehenden Bundesliga-Start wird der an der Patellasehne verletzte Mittelfeldspieler dem FC Bayern München fehlen. Auch für die nächsten Länderspiele gegen Argentinien und Schottland Anfang September wird er aufgrund der Verletzung ausfallen.

Schweinsteiger betonte jedoch: „Um mich muss keiner Angst haben.“ Er wisse, „dass alles wieder gut wird“. Einen exakten Zeitplan für ein Comeback gebe es nicht. Der Mittelfeldspieler möchte die Kniebeschwerden ohne Spritzen überwinden. „Mir ist wichtig, dass die Entzündung komplett rausgeht“, sagte er.

An einen Rücktritt aus der DFB-Elf, um etwa seinen Körper zu entlasten, hat er nicht gedacht: „Ich habe mir selbst in den Tagen nach der WM die Frage gestellt, ob ich der Mannschaft noch helfen kann. Und die kann ich mit Ja beantworten.“ Nach der Weltmeisterschaft hatten Schweinsteigers Teamkameraden Phillip Lahm, Miroslav Klose und Per Mertesacker ihre Nationalmannschafts-Karriere beendet.

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„Ein 2:0 gegen Brasilien wäre mir lieber gewesen“

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