Nach Eklat gegen Moskau
HSV zieht Atouba aus dem Verkehr

Die Entgleisung im Champions-League-Spiel gegen Zska Moskau (3:2) hat für Abwehrspieler Thimothee Atouba vom Hamburger SV Folgen. Der Bundesligist suspendierte den Kameruner für zwei Spiele und sprach zudem eine hohe Geldstrafe aus. Atouba hatte bei seiner Auswechslung den HSV-Fans seinen ausgestreckten Mittelfinger gezeigt. Der 24-Jährige war zuvor von den eigenen Anhängern ausgepfiffen worden.

Atouba entschuldigte sich am Donnerstag schriftlich bei den Fans. "Ich weiß, dass ich dem Verein und der Mannschaft großen Schaden zugefügt habe", ließ er erklären, "ich bin mir meiner Verantwortung gegenüber dem HSV bewusst."

Sportchef Dietmar Beiersdorfer und Trainer Thomas Doll verurteilten erneut die obszöne Geste des Spielers, stellten sich aber trotzdem hinter ihn. "Er ist trotzdem unser Spieler: Wir stehen zu ihm und hoffen, dass er sich in der Rückrunde wieder so präsentiert wie in der Vergangenheit", erklärte Beiersdorfer. Atouba hatte am Donnerstag in einem Gespräch mit den HSV-Verantwortlichen seine Handlung erklärt und sich auch bei der Mannschaft entschuldigt.

© SID

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