Nach Guardiola-Deal
FC Bayern ohne Mühen gegen Fürth

Drei Tage nach der spektakulären Verpflichtung von Pep Guardiola hat Bayern München den Start in den Bundesliga-Alltag souverän gemeistert. Der FCB konnte sich gegen harmlose Fürther auf einen Top-Torjäger verlassen.
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MünchenDer Herbstmeister gewann zum Rückrunden-Auftakt gegen die SpVgg Greuther Fürth dank Mario Mandzukic ohne Probleme 2:0 (1:0) und festigte auf dem Weg zur Meisterschaft seine bislang ungefährdete Tabellenführung. Für das Schlusslicht aus Franken bleibt die Lage dagegen nach dem 16. Spiel ohne Sieg kritisch.

Mandzukic stellte mit seinem Führungstreffer in der 26. Minute vor 71.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena die Weichen auf Sieg für die Bayern. In der 61. Minute war der Kroate erneut zur Stelle. Für Mandzukic waren es die Saisontore zehn und elf - tolle Argumente im Zweikampf mit Mario Gomez. Die klar überlegenen Gastgeber verpassten gegen die weitgehend harmlosen Fürther sogar einen höheren Erfolg.

Das Team von Trainer Jupp Heynckes, der am Saisonende bei den Bayern aufhört und dem spanischen Erfolgscoach Guardiola Platz macht, war von Beginn an dominierend. Es war über weite Strecken ein Spiel auf ein Tor. Allerdings tat sich das Münchner Starensemble zunächst schwer, eine Lücke zu finden.

Fürth verteidigte aggressiv und stand sehr geordnet. Den Aktionen der Bayern fehlte zudem etwas das Tempo. So waren zwei Schüsse des agilen Franck Ribéry in der Anfangsphase noch am gefährlichsten (9. und 11.). Zudem strich ein Kopfball von Javi Martínez knapp am Pfosten vorbei. Anschließend dauerte es bis zur 24. Minute, ehe die Münchner erneut in die Nähe des Fürther Tores kamen. Nach einem Eckball stand Mandzukic frei, Wolfgang Hesl klärte jedoch mit einem Klasse-Reflex.

Zwei Minuten später sah der Fürther Keeper, der wie schon in den drei Spielen vor der Winterpause den Vorzug vor Max Grün erhalten hatte, aber ganz schlecht aus. Nach Flanke von Thomas Müller lenkte Mandzukic den Ball in Richtung Fürther Tor, Hesl ließ den eigentlich harmlosen Schuss passieren.

In der Folge verpassten es Müller und erneut Mandzukic, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Die stark ersatzgeschwächten Fürther traten in der Offensive in der ersten Hälfte überhaupt nicht in Erscheinung. Da machte sich das Fehlen des in der Winterpause für 1,3 Millionen Euro verpflichteten Torjägers Nikola Djurdjic (Angina) bemerkbar. Zudem musste Büskens auf Heinrich Schmidtgal (Patellasehnen-Probleme), Edgar Prib (Muskelfaserriss), Kapitän Mergim Mavraj (gesperrt) und Michael Hefele (Mittelfuß-Anbruch) verzichten.

Erst nach dem Wechsel fassten die Gäste zumindest kurzzeitig etwas mehr Mut. Nachdem Bastian Schweinsteiger eine Ribéry-Hereingabe verpasst hatte (53.), hatten die Fürther im Gegenzug sogar die ganz große Chance zum Ausgleich. Dante rettete allerdings in höchster Not vor dem einschussbereiten Sercan Sararer. Wie es geht, zeigten dann erneut die Bayern. Nach Ecke von Toni Kroos traf Mandzukic diesmal per Kopf. Fortan verwalteten die Münchner den Vorsprung äußerst souverän.

Bei den Bayern verdienten sich der zweikampfstarke Martínez und Mandzukic die besten Noten. Bei Fürth konnte am ehesten noch Stephan Fürstner gefallen.

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