Fußball
Nach Pflicht-Sieg Ausgangs-Sperre bei Hertha

dpa BERLIN. Ungewöhnliche Ereignisse erfordern ungewöhnliche Maßnahmen: Sofort nach dem sicheren Uefa-Cup-Erfolg gegen Apoel Nikosia mussten die Profis von Hertha BSC ans Nudel-Buffet und danach direkt ins Bett.

Gerade einmal 43 Stunden blieben Hertha-Trainer Falko Götz nach dem 3:1, das den Hauptstadtclub in die Gruppenphase des Uefa-Pokals gebracht hatte, zur Vorbereitung auf den Bundesliga-Schlager gegen den SV Werder. „Wir hatten ein Pasta-Buffet für die Spieler, damit die Kohlenhydrate aufgefüllt werden. Und danach war Ausgangs-Sperre“, berichtete Götz über die verordneten Erholungsmaßnahmen. Denn der Ouvertüre gegen Nikosia soll nun im Olympiastadion der Paukenschlag gegen Bremen folgen. „Wir haben genug Kraft“, posaunte Hertha-Star Marcelinho.

„Als Profi habe ich so etwas nie erlebt“, erklärte Berlins Manager Dieter Hoeneß zu der kürzesten Spielvorbereitung, die Hertha je erlebt hat. Doch einen Nachteil wollte der einstige Stürmer nicht erkennen. Im Gegenteil: „Die Bremer mussten in der Champions League auch 93 Minuten voll gehen, hatten dazu noch einen Reisetag. Und vor allem fehlt ihnen das Erfolgserlebnis.“ Hertha holte sich genau diesen moralischen Rückenwind quasi nach vorgegebenem Regieplan. 25 Minuten gaben die Gastgeber gegen den 20-maligen zypriotischen Meister Vollgas, führten nach Toren von Marcelinho und Nando Rafael 2:0. „Danach“, so Götz, „konnten wir schon etwas an das Spiel gegen Bremen denken.“

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