Nach Todesfall in der Familie
Saudi-Arabiens Al Shlhoub abgereist

Saudi-Arabien muss im zweiten Gruppenspiel gegen die Ukraine am Montagabend in Hamburg auf Mohammad Al Shlhoub verzichten. Der Mittelfeldspieler reiste am Sonntag ab, nachdem seine Mutter verstorben war.

Mohammad Al Shlhoub wird Saudi-Arabien im zweiten WM-Vorrundenspiel der Gruppe H gegen die Ukraine am Montagabend in Hamburg nicht zur Verfügung stehen. Der Mittelfeldspieler reiste bereits am Sonntag nach Riad, nachdem seine Mutter verstorben war. Ob Al Shlhoub dem Team der Saudis im abschließenden Gruppenspiel am Freitag gegen Spanien in Kaiserslautern wieder zur Verfügung stehen wird, ist derzeit noch offen.

"Wir geben 200 Prozent für ihn"

"Wir haben ihm vor seinem Abflug versprochen, dass wir uns insbesondere für ihn richtig anstrengen werden. Wir beten alle für ihn. Seine Mutter war für uns alle wie eine Mutter", sagte Stürmerstar Sami Al-Jaber sichtlich bewegt und verriet: "Wir haben Mohammad versprochen, dass wir morgen alle 200 Prozent geben werden."

Trainer Marcos Paqueta hatte Al Shlhoub stellvertretend für die gesamte Delegation und die Mannschaft sein Mitleid ausgesprochen und der Abreise sofort zugestimmt. "Wie sollte er sich in so einer Situation auf das Spiel konzentrieren? Das kann er nicht, drei Punkte sind momentan bedeutungslos für ihn. Wir müssen es ohne seine Mithilfe schaffen", erklärte der Portugiese Paqueta. Der 25-Jährige Al Shlhoub hat bislang 15 Tore in 48 Länderspielen erzielt.

© SID

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