Nach-WM-Pläne
Brasiliens Parreira hält sich Hintertür offen

Nach dem Confederations Cup hatte Carlos Parreira eine Fortsetzung seiner Arbeit als brasilianischer Nationalcoach über die WM 2006 hinaus noch ausgeschlossen. Nun tut er dies nicht mehr so eindeutig.

Womöglich bleibt Carlos Parreira doch über die WM hinaus Trainer der brasilianischen Nationalmannschaft. "Es gibt nur eine Möglichkeit einer Weiterarbeit. Du musst Weltmeister werden", erklärte der 63-Jährige gegenüber der Tageszeitung "Folha de Sao Paulo" und öffnete sich damit selbst die Hintertür für einen Verbleib, den er nach dem Gewinn des Konföderationen-Cups im vergangenen Jahr noch kategorisch ausgeschlossen hatte.

"Ich habe Angebote, als Berater zu fungieren, Teams und Trainingszentren aufzubauen und sogar als Trainer weiter zu arbeiten", berichtet Parreira, der sich einer Sache sicher ist. "Es gibt keinen Trainer in Brasilien, der eine WM verliert und seine Arbeit fortsetzen darf. Dieses Tabu kann man natürlich brechen. Aber ich werde nicht derjenige sein, der dies macht", so der Weltmeister-Coach von 1994.

Ab dem 22. Mai wird sich die "Selecao" in Weggis am Vierwaldstättersee auf die WM intensiv vorbereiten. Für den 30. Mai hat der Weltmeister jetzt ein Testspiel gegen eine lokale Auswahl aus dem nahe gelegenen Luzern vereinbart. Bei der WM-Generalprobe am 4. Juni in Genf ist Neuseeland der Gegner. Anschließend bezieht der Titelverteidiger sein WM-Quartier in Königstein im Taunus bei Frankfurt.

© SID

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