Nach WM-Trumph
DFB will Ticketpreise erschwinglich halten

Kein Zuschlag für den vierten Stern: Der DFB will die Eintrittspreise für Spiele der Nationalmannschaft erschwinglich halten. Jeder solle sich ein Ticket leisten können, sagt Manager Oliver Bierhoff.
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DüsseldorfDie Fußball-Fans sollen wegen des vierten Sterns nicht über Gebühr zur Kasse gebeten werden. Fußball sei zwar ein Premium-Produkt, sagte der Manager der Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, in einem Interview mit dem Handelsblatt.

Doch hohe Eintrittspreise für Spiele des Weltmeisters soll es nur in bestimmten Segmenten geben, wie den Hospitality- und Business-Bereichen. „Wir verfolgen das Ziel, dass Fußball erschwinglich bleiben muss“, sagte Bierhoff. „Jeder soll sich ein Ticket leisten können.“

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wisse zwar, dass das Fernsehen die Spiele am liebsten in den Abendstunden übertrage, weil dann die Einschaltquoten hoch seien. „Dennoch denken wir auch darüber nach, mal zu einer familienfreundlichen Zeit zu spielen – und auch bei den Tickets ein Preissegment für Familien mit Kindern anzubieten“, kündigte Bierhoff an.

Der DFB wisse um seine gesellschaftliche Rolle. Es gehe jedoch darum, die richtige Balance zwischen günstigen und teuren Tickets zu finden. „Mein Verständnis ist, dass höhere Preise in Business-Logen auch günstigere Tickets für Plätze im Oberrang oder den Kurven mitfinanzieren.“ Als Verband denke der DFB ohnehin immer eher moderat. „Uns geht es bei allem wirtschaftlichen Denken sicher nicht ausschließlich um Gewinnmaximierung.“

Das Interview gab Bierhoff nach der Niederlage gegen Argentinien und vor dem Spiel gegen Schottland, das die deutsche Elf am Sonntagabend mit 2:1 gewann.

Kommentare zu " Nach WM-Trumph: DFB will Ticketpreise erschwinglich halten"

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  • Da sind sie schon, die Neider.

    Tun Sie der Menschheit einen Gefallen und buddeln Sie ein ganz tiefes Loch.

  • Der Betrugsweltmeister machte gestern dort weiter
    wo er bei der WM aufgehört hat. Es werden keine Fouls wiederholt und der Moderator geht auch nicht darauf ein. Gegen Deutschland hätte mindestens ein Elfmeter und eine rote Karte gegeben werden müssen. Das ist so erbärmlich.

  • Höchste Zeit zum Umdenken. Ein Teil der Bevölkerung muss morgens früh arbeiten. Zeiten nach 20.00 Uhr sind da gewiss zu spät, von Kinderfreundlichkeit mal ganz abgesehen. Die Tickets, nun in Dortmund war nicht ausverkauft, sind definiiv an eine Obergrenze gestossen. Ich würde diese Preise nicht bezahlen. Ein Ticket im Freundschaftsspiel in Mainz hinter dem Tor für 35 € war mir eigentlich auch schon zu teuer.

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