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2:1 gegen Nürnberg : Mainz baut seine Heimsieg-Serie aus

Eine Woche nach der Niederlage in Bremen hat sich der FSV Mainz 05 wieder heimstark präsentiert. Das Jubiläum von Nürnbergs Trainer Dieter Hecking dagegen ging daneben, sein Team musste sich 2:1 geschlagen geben.

Kopfballduell in Mainz: Der Mainzer Andreas Ivanschitz (r.) und Nuernbergs Alexander Esswein. Quelle: dapd
Kopfballduell in Mainz: Der Mainzer Andreas Ivanschitz (r.) und Nuernbergs Alexander Esswein. Quelle: dapd

MainzDer FSV Mainz 05 hat seine beeindruckende Heimserie ausgebaut und Nürnbergs Trainer Dieter Hecking das Liga-Jubiläum gewaltig verdorben. Die Rheinhessen gewannen am Freitag zum Auftakt des elften Spieltags in der Fußball-Bundesliga am Ende glücklich mit 2:1 (2:1) gegen den 1. FC Nürnberg. Für Chefcoach Hecking endete sein 200. Spiel als Bundesliga-Coach mit einer Enttäuschung.

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Nicolai Müller (12. Minute) und Andreas Ivanschitz (21.) erzielten die Treffer für die Gastgeber. Per Nilsson (40.) gelang nach einer deutlichen Leistungssteigerung der Franken nach verschlafenen 30 Minuten nur noch der Anschlusstreffer. Mainz feierte trotz schwacher zweiter Hälfte vor 31 390 Zuschauern den vierten Heimsieg in Serie und kletterte in der Tabelle zumindest für eine Nacht auf Rang fünf.

„Unterm Strich war es ein verdienter Sieg, ich bin hochzufrieden. Am Ende war es eine Kampfleistung“, sagte der Mainzer Trainer Thomas Tuchel. Seinen Profis waren keinerlei negative Nachwirkungen der vermeidbaren 1:2-Niederlage bei Werder Bremen am vergangenen Wochenende anzumerken. Im Gegenteil: Von der ersten Minute an setzten die Gastgeber die Franken unter Druck.

Weil zahlreiche Nürnberger Fans noch auf dem Weg ins Stadion waren, pfiff Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) mit zehnminütiger Verspätung an - die Konzentration der Mainzer wurde dadurch nicht beeinträchtigt. Die Offensivbemühungen wurden früh belohnt. Erst schloss Müller einen beherzten Alleingang mit einem Schuss ins lange Eck erfolgreich ab. Allerdings machte der 19 Jahre alte „Club“-Torwart Patrick Rakovsky dabei keine glückliche Figur.

Am 11. Spieltag konnten sich die Mainzer über einen Heimsieg freuen. Quelle: dapd
Am 11. Spieltag konnten sich die Mainzer über einen Heimsieg freuen. Quelle: dapd

Chancenlos war der Vertreter von Raphael Schäfer, der nach seiner Achillessehnenreizung noch nicht wieder einsatzbereit war, wenig später beim Treffer des österreichischen Nationalspielers Ivanschitz.

Erst nach einer halben Stunde befreiten sich die Nürnberger und setzten zu den ersten gefährlichen Offensivaktionen an. Zunächst verpasste Tomas Pekhart per Kopf das Tor der Mainzer (31.), dann zwang der Japaner Hiroshi Kiyotake Schlussmann Christian Wetklo zu einer Parade (32.). Das Engagement der Franken, die mit dem 1:0-Sieg gegen Wolfsburg zuletzt ihre Negativserie von vier Niederlagen am Stück beendet hatten, wurde schließlich noch vor der Pause belohnt. Nach einer Hereingabe von Kiyotake schloss Nilsson mit einem wuchtigen Kopfball zum 1:2-Anschlusstreffer der Gäste ab.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine offene Partie mit Vorteilen für die Nürnberger. „Wir haben 25, 30 Minuten in allen Belangen dominiert, dann zu viel rückwärts gespielt und einen Gang rausgenommen“, monierte Tuchel nach der Partie. Allerdings hätte der eingewechselte Jan Kirchhoff per Kopf fast für die Vorentscheidung der Mainzer gesorgt, traf aber nur die Latte (57.). Ungewohnt blass blieb Angreifer Adam Szalai, der gemeinsam mit dem Münchner Mario Mandzukic die Torschützenliste der Liga anführt.

Doch auch ohne Treffer Nummer neun des Ungarn und trotz einer dreifachen Personalrochade bei Nürnberg retteten die Mainzer den Sieg über die Zeit. Hecking brachte nach 73 Minuten Sebastian Polter (für Hanno Balitsch), Robert Mak (für Timo Gebhart) und Mike Frantz (für Alexander Esswein), doch die Wende gelang den Gästen nicht mehr.

 

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