MünchenSchockstarre in München - der Traum vom historischen Heim-Triumph in der Champions League ist jäh geplatzt- Trotz klarer Feldvorteile und hochkarätiger Chancen verlor der FC Bayern am Samstag das Finale vor heimischem Publikum gegen den FC Chelsea mit 3:4 im Elfmeterschießen und verpasste damit seinen zweiten Erfolg in der europäischen Königsklasse nach 2001.
Dabei hatten die Münchener dreimal schon eine Hand am Pott: Nach dem 1:0 in der 83. Minute, bei dem Elfmeterpfiff in der Verlängerung und im Elfmeterschießen, als sie 3:! führten. Doch am Ende reichte es nicht. Zwar parierte Torhüter Manuel Neuer gleich den ersten Schuss der Engländer von Juan Mata, doch danach versagten Ivica Olic und Bastian Schweinsteiger im Duell vom Punkt die Nerven. Olic scheiterte an Chelsea-Keeper Petr Cech, Schweinsteiger am Pfosten.
Stefan Hauf, Pressesprecher der bayerischen Landeshauptstadt, verweist auf eine Studie des Kreditkartenunternehmens Mastercard zum Champions-League-Endspiel 2010 in Madrid. Demnach könne sich die gastgebende Stadt über eine „Konjunkturspritze in Höhe von 50 Millionen Euro“ freuen, sagt er. Die Bedeutung für die gesamteuropäische Wirtschaft bezifferte Mastercard damals auf rund 352 Millionen Euro. Mastercard ist ein Sponsor der Champions League und hat daher großes Interesse, die Veranstaltung in gutem Licht erscheinen zu lassen.
Tatsächlich werden Schätzungen zufolge rund 40.000 Fußballfans in der Metropole übernachten. „Der wirtschaftliche Vorteil für München fällt zu 60 bis 70 Prozent im Hotelgewerbe an, der Rest fast ausschließlich im Gastgewerbe“, sagt Maennig. Die Höhe der in Aussicht gestellten Einnahmen für die Stadt bezweifelt er jedoch, weil Verdrängungseffekte nicht hinreichend berücksichtigt seien. Sicher ist, dass die Hoteliers und Restaurants in München Geld verdienen werden – wie viel, das lässt sich kaum beziffern. All das sind jedoch vor allem Einmal-Einnahmen. Langfristig bleibt vor allem der Imagegewinn, durch den künftig mehr Touristen in die Stadt kommen sollen.
Die Stadt München beziffert die Ausgaben für die Ausrichtung des Champions-League-Finals auf 1,4 Millionen Euro. Hohe Kosten verursachte das Endspiel der Frauen am Donnerstagabend. Dieses fand im Münchener Olympiastadion statt, das extra für die Veranstaltung hergerichtet werden musste. Im schlimmsten Fall kommt es am Samstagabend zu Ausschreitungen zwischen den Fans von Bayern München und Chelsea – auch das könnte für die Stadt ins Geld gehen und den erhofften Imagegewinn zunichte machen.
Vor 62 500 Zuschauern waren die Bayern in 120 Minuten nicht über ein 1:1 (1:1, 0:0) hinausgekommen. Zwar hatte Thomas Müller die Gastgeber in der 83. Minute nach Flanke von Toni Kroos mit 1:0 in Führung gebracht, doch zwei Minuten vor dem Ende gelang Didier Drogba per Kopf der nicht mehr erwartete Ausgleich für die Londoner.
Die große Chance, die Bayern in der dramatischen Verlängerung auf die Siegerstraße zu bringen, vergab Arjen Robben. Wie schon im Bundesligaspiel im April in Dortmund versagten dem Niederländer im entscheidenden Moment die Nerven. Nach einem Foul des Torschützen Drogba an Franck Ribery schoss Robben den Strafstoß in der 95. Minute in die Arme von Chelsea-Keeper Petr Cech. Ribéry musste danach verletzt vom Feld und wurde durch Ivica Olic ersetzt. In der 108. Minute verfehlte der Kroate das Chelsea-Tor um Haaresbreite.
Doch die Bayern hatten auch schon vorher beste Möglichkeiten, um das Spiel mehrfach zu entscheiden. Anders als vor Wochenfrist beim DFB-Pokal-Debakel gegen Dortmund gingen die Bayern getragen vom heimischen Publikum in ihrem vierten Königsklassen-Endspiel hoch konzentriert und engagiert zur Sache.
Mit der Choreographie „Unsere Stadt, unser Stadion, unser Pokal“ hatten die Fans ihre Mannschaft auf die Partie eingestimmt. Doch die vor allem aufs Zerstören bedachten Londoner erwiesen sich als harte Nuss. Die durch die Gelb-Sperren von David Alaba, Holger Badstuber und Luiz Gustavo geschwächte Heynckes-Elf dominierte das Geschehen zwar fast nach Belieben, agierte aber bisweilen kopflos und ging zudem sehr großzügig mit ihren Möglichkeiten um.

Hardy
Also ich kann hier unter "Eid" beschwören, dass es sich nicht um Selbstgespräche handelt, sondern, hier unter "Koan Titel" tatsächlich zwei "Individuen" "zenistisch" kommunizieren.
Zur Tante Mimi. Meine Tante Mimi hieß Tante Lena und war eine ev. Diakonisse, Sie wissen, die mit den weißen Häubchen und die es in dieser Ausgestaltung und Tracht schon lange nicht mehr gibt. Ob "ungeöffnet" oder nicht kann ich bei Gott nicht sagen, vielleicht war sie als "Backfisch" mal unglücklich verliebt und ist deshalb Diakonisse geworden. Auf jeden Fall eine beindruckende Frau, ein freier Geist, hat immer gesagt was sie dachte, ein bißchen ruppig, aber liebevoll und völlig ungezwungen und überhaupt nicht "christlich dogmatisch". Sie hat immer von Bernd Rosemeyer, dem Rennfahrer geschwärmt und ich glaube sie war ein bißchen verliebt in ihn.
Eine ev. Diakonnisse und ein Rennfahrer, das fand ich und finde es immer noch bemerkenswert.
Tante Lena ist nun schon beinahe viezig Jahre tot und Sie haben mich darauf gebracht, dass ich heute mal wieder an sie gedacht habe.
Gruß

Rapid,
noch zweierlei:
erstens eine Email von ZoZo (°2), die mittlerweile unser kleines Gespräch in Gänze gelesen hat und mich fragt, ob ich mich hier nicht unter zwei verschiedenen Pseudonymen eingeloggt habe und sozusagen Selbstgespräche führe.
zweitens: Wenn ich "energieelite" nicht mit meinen Frozzeleien verschreckt habe, werde ich im Verlauf der Nacht unter "Iran gibt in Atomverhandlungen nicht klein bei" drei sehr persönliche Geschichten erzählen.
Was die die dritte betrifft - da habe ich eigentlich in erster Linie an Sie gedacht und weiss, daß Sie diese "Anekdote" wahrscheinlich zu schätzen wissen werden.
In ihr geht es um so etwas wie "Patriotismus".
Grüße

Rapid,
den noch
>> "MiMi" gut, sieht geschrieben etwas
>> "chinesisch" aus.
Stellen Sie sich einfach einen älteren Graubart vor, der vor der Tür steht, "Mi-Mííí" ruft ... und eine Katze schlich um die Ecke. Beide I's sehr betont, das zweite sehr langgezogen
Die M's sind "Familientradion", die Namen meiner drei beginnen alle mit einem "M" (die Älteste hat "nur" zwei Namensteile die übrigen 3), sind voller Anekdoten & Bezüge und so miteinander verschlungen, daß man sie "singen" könnte - so wird aus einer "Faye" (°1) über eine "Zoe" (°2) am Ende eine "Féline" (°3) wird, einer Anais eine Ibis (wie macht man diese doppelten Punkte über dem I/E?) folgt, jede Menge i-Grecques (y) und und und ... Die könnten in jedem Land der Welt verschwinden und niemand könnte das "deutsche" erkennen.
Alles sehr weich, sehr verschlungen, verknüpft, verbunden. Und so die Katzen: Merow, Mia, MiMi
>> Mimi wäre wiederum "deutsch" bieder.
Das wird - so alles gut geht - "Tante Mimmie", was dann ein familieninterner Joke über eine "Gouvernante", die mein mir anvertrautes Weib einst "schliff" und just genau in Ihre Beschreibung passen würde: eine durch die Zeitgeschicke "verhinderte" Nonne, sehr deutsch und - wie ein boshafter Verwandter bemerkte "ungeöffnet" zu ihrem Herren zurückgekehrt.
Alles ist eins und miteinander verbunden, alles kommt, geht und kehrt eben in einem anderem "Fell" zu uns zurück. ;-)
71 Kommentare
Alle Kommentare lesen