
Die beiden Matchwinner für den FC Barcelona jubeln über den Schlusspunkt zum 3:1: Der zweifache Torschütze Alexis Sanchez (li.) gratuliert Lionel Messi zu seinem Treffer in der 88. Minute. Rechts gesellt sich Cesc Fabregas zu den beiden Torschützen.

Dieser Anblick sollte für Bayer-Fans vor Spielbeginn für Hoffnung sorgen: Barcas Mittelfeld-Genie Xavi und Abwehrstratege Piqué mussten das Spiel von der Tribüne anschauen.

Auch nicht ganz freiwillig nahm ein Bayer-Spieler auf der Bank Platz: Michael Ballack vor dem Spiel.

André Schürrle sollte als einzige Spitze für Wirbel sorgen. Gegen Andres Iniesta zog er aber meist den Kürzeren.

Auch Offensivmann Renato Augusto wurde vom Barca-Verteidiger Eric Abidal weitgehend kaltgestellt.

Leverkusen verteidigte lange Zeit tapfer, bis kurz vor der Halbzeit Messi ein genialer Pass auf ...

... Alexis Sanchez gelang. Der vollstreckte eiskalt.

Michal Kadlec sorgte zu Beginn der zweiten Hälfte für einen Funken Hoffnung auf Leverkusener Seite. Er köpfte zum zwischenzeitlichen 1:1.

Den Ausgleichstreffer feierten die Leverkusener ausgelassen.

Doch Leverkusens Jubel währte nur kurz. Alexis Sanchez netzte nach einem Traumpass von Cesc Fabregas zum 2:1 ein.
Die beiden Matchwinner für den FC Barcelona jubeln über den Schlusspunkt zum 3:1: Der zweifache Torschütze Alexis Sanchez (li.) gratuliert Lionel Messi zu seinem Treffer in der 88. Minute. Rechts gesellt sich Cesc Fabregas zu den beiden Torschützen.
LeverkusenDer Fußball-Bundesligist verlor das Achtelfinal-Hinspiel am Dienstagabend nach einer enttäuschenden Leistung mit 1:3 (0:1) und muss am 7. März im Camp Nou auf ein Wunder hoffen.
Matchwinner für den Titelverteidiger vor 29.412 Zuschauern in der ausverkauften BayArena war der Chilene Alexis Sanchez mit seinem Doppelschlag in der 41. und 55. Minute, Weltfußballer Lionel Messi setzte mit dem 400. Europapokal-Treffer des FC Barcelona den genialen Schlusspunkt (88.). Beim 1:1 von Michal Kadlec keimte (52.) bei der Mannschaft von Trainer Robin Dutt und den Fans zwar noch einmal Hoffnung auf, doch schließlich wurde die Steigerung der Werkself nach der Pause nicht belohnt.
Gegen die massierte Abwehr des Bundesliga-Sechsten musste selbst eine Über-Mannschaft mit vier Weltmeistern im Team Geduld haben. Lionel Messi ließ erst in der 38. Minute zum ersten Mal vor dem Tor seine Klasse aufblitzen. Nach der Pause traf der Weltfußballer nach einem Super-Solo nur den Außenpfosten (72.). Ein Geniestreich des kleinen Argentiniers leitete die Führung ein: Mit dem Außenrist lupfte Messi die Kugel in den Lauf von Sanchez, der allein auf Bernd Leno zulief und Leverkusens Keeper clever tunnelte. Beim 2:1 setzte sich Sanchez gegen Manuel Friedrich durch und umkurvte Leno noch.