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Champions-League-Sieger 2013: Müller lässt Wolfsburgs Traum vom Triple wahr werden

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben geschafft, worauf auch die Männer des FC Bayern hoffen: Sie haben die „Unbesiegbaren“ aus Lyon geschlagen und nach Meisterschaft und Pokal auch die Champions League gewonnen.

Wolfsburgs Spielführerin Nadine Kessler (Mitte) zeigt gemeinsam mit ihren Teamkameradinnen jubelnd den Siegerpokal. Quelle: dpa
Wolfsburgs Spielführerin Nadine Kessler (Mitte) zeigt gemeinsam mit ihren Teamkameradinnen jubelnd den Siegerpokal. Quelle: dpa

LondonDer Meister und Pokalsieger setzte sich durch den verwandelten Handelfmeter der Ex-Nationalspielerin (74.) mit 1:0 (0:0) im Finale der Champions League gegen den zuvor in 118 Spielen ungeschlagenen Titelverteidiger Olympique Lyon durch. Die "Wölfinnen" sind damit nach dem 1. FFC Frankfurt (2002 und 2008) die zweite deutsche Mannschaft, die das Triple geschafft hat.

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Unabhängig vom Ausgang des Finals stand fest, dass sich die Wolfsburgerinnen am Sonntag bei einem Empfang im Wolfsburger Rathaus für ihre außergewöhnliche Saison feiern lassen. Den Eintrag ins Goldene Buch der Stadt haben sich die Spielerinnen redlich verdient. Schließlich war die VfL-Frauenabteilung vor dieser Saison noch völlig ohne Titel. In der Nacht zum Freitag wurde bereits im Londoner Club "The roof gardens" gefeiert, am Samstag steht der Besuch des Männerfinals zwischen Bayern München und Borussia Dortmund auf dem Programm der Niedersachsen.

Die knapp 20.000 Zuschauer im Stadion an der Stamford Bridge, darunter DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Bundestrainerin Silvia Neid, sahen zu Beginn starke Wolfsburgerinnen. Die Mannschaft von Trainer Ralf Kellermann, der auf Viola Odebrecht, Verena Faißt und Selina Wagner verzichten musste, zeigte keinen Respekt vor den favorisierten Französinnen. Schon nach vier Minuten hätte Spielführerin Nadine Keßler den VfL per Fallrückzieher fast in Führung gebracht.

Sechs Minuten später hatten die Niedersachsen, die für die sechste deutsche Finalteilnahme in Folge gesorgt hatten, allerdings Glück. Nach einer Ecke von Megan Rapinoe vergab Amandine Henry per Kopf die große Chance zur Führung für die Französinnen, die sich in den vergangenen beiden Finals jeweils mit 2:0 gegen Turbine Potsdam und Frankfurt durchgesetzt hatten.

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