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Endspurt um Europa: Ya Konan schießt 96 in Richtung Euro-League

Hannover darf sich über einen Quali-Platz in der Euro-League freuen, Leverkusen schafft sogar die direkte Qualifikation. Für die Teams aus Wolfsburg und Bremen war am letzten Spieltag nichts mehr zu holen.

Didier Ya Konan sorgte mit seinen beiden Treffern für Jubel bei Hannover 96. Quelle: dpa
Didier Ya Konan sorgte mit seinen beiden Treffern für Jubel bei Hannover 96. Quelle: dpa

Hannover, StuttgartDie Begeisterung über den erneuten Europa-Coup kannte kaum Grenzen. „Europapokal, Europapokal“, sangen die 49 000 Fans in der AWD-Arena. Ihre Nerven wurden in einer temporeichen Partie allerdings arg strapaziert. Bevor feststand, dass Hannover 96 die nächste Reise durch Europas Fußball-Stadien starten kann, brachten die Absteiger aus Kaiserslautern die Niedersachsen gehörig aus dem Konzept. Die Lauterer versteckten sich nicht und gingen durch einen herrlichen 25-Meter-Schuss von Pierre de Wit (7.) früh in Führung. Die 96-Profis schüttelten sich nur kurz und starteten einen Sturmlauf auf das Tor von Gäste-Keeper Tobias Sippel. Das Offensiv-Trio Didier Ya Konan, Mohammed Abdellaoue und Jan Schlaudraff hatte Chancen im Minutentakt, doch erst ein Eigentor von Alexander Bugera (38.) belohnte die Angriffsbemühungen.

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Der Pfälzer Verteidiger bugsierte einen von Sippel abgewehrten Ball unglücklich mit der Brust über die Linie. Hannovers Nationalkeeper Ron-Robert Zieler rettete mit einer Glanzparade gegen Fortounis (45.) das Remis in die Pause. In der zweiten Halbzeit dominierten die Niedersachsen nicht mehr ganz so eindeutig, das umjubelte Kopfball-Tor von Ya Konan war aber dennoch eine logische Konsequenz der großen Überlegenheit.

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„Nicht nur wir Spieler, auch die Fans haben das verdient“, bedankte sich Schlaudraff für die lautstarke Unterstützung während einer langen Saison. Die 96-Mannschaft, die in der Europa League erst im Viertelfinale gestoppt wurde, absolvierte gegen Kaiserslautern ihr 50. Pflichtspiel in neun Monaten. Mit großer Moral mobilisierten die Spieler ihre letzten Kräfte und schafften dank einer Energieleistung die Rückkehr auf die internationale Bühne. Nur der angekündigte Weggang von Sportdirektor Jörg Schmadtke trübte die Freude über eine starke Saison, in der ohne Heimniederlage die gute Leistung aus dem Vorjahr (4. Platz) bestätigt wurde.

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