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Erste Überraschung perfekt: Fürth behält im Frankenderby die Oberhand

Die SpVgg Greuther Fürth hat für die erste Überraschung gesorgt und Bundesligist 1. FC Nürnberg aus dem Wettbewerb geworfen. Im 254. Frankenderby bewies der Zweitligist große Moral - auch in Unterzahl.

Freude über das Tor des Abends. Christopher Nöthe (im Bild) hatte den Treffer vorbereitet, Edgar Prib bedankte sich mit dem Führungstor. Quelle: dapd
Freude über das Tor des Abends. Christopher Nöthe (im Bild) hatte den Treffer vorbereitet, Edgar Prib bedankte sich mit dem Führungstor. Quelle: dapd

NürnbergDas Lokalderby gewonnen, die fränkische Fußball-Welt trotz Unterzahl auf den Kopf gestellt: Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat mit einem verdienten 1:0 (1:0) gegen den Bundesligisten 1. FC Nürnberg das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht. Das „Kleeblatt“ feierte im 254. Duell mit dem Lokalrivalen dank eines Treffers von Edgar Prib in der 15. Minute seinen 72. Sieg, verkraftete auch den Platzverweis von Bernd Nehrig (Gelb-Rot/66.) und verdarb dem Club nach dessen durchwachsener Hinrunde in der Bundesliga einen versöhnlichen Jahresabschluss.

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Fürth, Tabellenzweiter der 2. Bundesliga, hatte zuletzt in der Saison 2009/10 das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht, war damals aber mit 2:6 am FC Bayern München gescheitert. Der Club, Pokalsieger 2007, war im Vorjahr im Viertelfinale beim späteren Titelgewinner Schalke 04 ausgeschieden.

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Nach dem Führungstreffer sowie weiteren guten Chancen des Zweiten der 2. Bundesliga benötigte der lange enttäuschende Club bis kurz nach der Pause, um wenigstens den ersten Eckball zu erkämpfen (50.). Danach drückte der 1. FCN in der hektischer werdenden Begegnung mit Vehemenz auf den Ausgleich, dominierte das Spiel erst recht nach der Gelb-Roten Karte gegen Nehrig wegen wiederholten Foulspiels.

Die auch spielerisch starken Fürther verteidigten aber wie zuvor schon außerordentlich geschickt gegen den Tabellen-15. der 1. Bundesliga, dem insgesamt nur wenig überzeugende Aktionen gelangen. Den einzigen Treffer des Club durch Daniel Didavi erkannte Schiedsrichter Knut Kircher (Rottenburg) wegen Foulspiels nicht an (80.).

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