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Finale in Wembley: Robben schießt Bayern zum Titel

Bayern München ist Champions-League-Sieger 2013. In einem packenden Finale schlugen die Münchner den deutschen Rivalen aus Dortmund mit 2:1. Mann des Spiels: Arjen Robben.

LondonWeg mit den Traumata: Zwölf Monate nach der Final-Schmach „dahoam“ hat der FC Bayern München Europas Fußball-Thron zurückerobert. Der deutsche Meister siegte am Samstag im Champions League-Finale gegen den nationalen Erzrivalen Borussia Dortmund mit 2:1 (0:0) und krönte seine Saison der Superlative mit dem zweiten Gewinn der Königsklasse nach 2001. Nach dem Trauma der Final-Niederlagen von 2010 und 2012 stillten Treffer von Mario Mandzukic (60. Minute) und Arjen Robben (89.) vor 86 298 Zuschauern im ausverkauften Londoner Wembley-Stadion die Sehnsucht der Münchner nach einem internationalen Titel. Ilkay Gündogan war für den BVB mit einem verwandelten Foulelfmeter (68.) der Ausgleich gelungen.

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Mit einem Sieg am kommenden Samstag im DFB-Pokal-Finale in Berlin gegen den VfB Stuttgart winkt den Münchnern nun als erstem deutschen Fußballklub das Triple (Meisterschaft, Champions League, DFB-Pokal). Der Final-Sieg in Wembley war zugleich krönender Abschluss für Jupp Heynckes, der als vierter Trainer nach Ernst Happel, Ottmar Hitzfeld und Jose Mourinho mit zwei Klubs die wertvollste europäische Vereinstrophäe gewann. Dagegen verließen die ohne den verletzten Regisseur Mario Götze spielenden Dortmunder 16 Jahre nach dem Final-Triumph gegen Juventus Turin als Verlierer den Rasen, weil sie nach starker erster halber Stunde nichts mehr zuzusetzen hatten.

Drei Wochen nach dem Duell um Bundesliga-Punkte in Dortmund, bei dem auf und neben dem Rasen die Emotionen hochgekocht waren, sahen gut 80.000 die Fans in der ausverkauften Arena und geschätzte 300 Millionen vor dem TV zunächst eine fair geführte Partie. Dabei war vom Münchner Dominanz-Fußball der vergangenen Wochen allerdings zunächst wenig zu sehen. Dortmund fühlte sich in der Außenseiterrolle wohl und spielte munter auf. Die Münchener wirkten verkrampft und gerade in der Defensive ungewohnt unsortiert. Nationalkeeper Manuel Neuer wurde mehr gefordert als in jedem anderen Spiel der Saison und musste letztlich nach Gündogans Strafstoß erstmals nach 432 Minuten in der Königsklasse wieder einen Ball aus dem Netz holen.

Die Bayern in der Einzelkritik Robben stark, Neuer stärker

  • Die Bayern in der Einzelkritik: Robben stark, Neuer stärker
  • Die Bayern in der Einzelkritik: Robben stark, Neuer stärker
  • Die Bayern in der Einzelkritik: Robben stark, Neuer stärker
  • Die Bayern in der Einzelkritik: Robben stark, Neuer stärker

Erst nach knapp einer halben Stunde bekamen Bastian Schweinsteiger und Co. das Geschehen gegen die zuvor in vier Pflichtspielen sieglosen Dortmunder in den Griff. In den letzten 20 Minuten dominierten die Bayern gegen abbauende Dortmunder zusehends. Mit einer spektakulären Rettungstat verhinderte Dortmunds Neven Subotic zwischenzeitlich das eigentlich besiegelte 2:1 für die Bayern, dann traf Mandzukic das Außennetz (78.). Drei Minuten vor dem Ende hielt BVB-Keeper Roman Weidenfeller einen knallharten Schweinsteiger-Schuss, ehe Robben die Münchner 120 Sekunden später in den Fußball-Himmel schoss. Bis zum erneuten Führungstreffer blieb der BVB jedoch zumindest in Ansätzen gefährlich. Allerdings ging die eher passive Ausrichtung im BLick auf eine anstehende Verlängerung nach hinten los. Nach Robbens Treffer bliebe eine Reaktion wie im Viertelfinale gegen Malaga aus.

  • 26.05.2013, 13:27 Uhrbaden_power

    ...die Eröffnungsshow war übrigend megapeinlich.

  • 26.05.2013, 13:25 Uhrbaden_power

    Erbärmlich, auf Platzverweise zu spekulieren, um bessere Siegeschancen zu sehen. Für mich hat ein Sieg gegen eine dezimierte Mannschaft immer einen gewissen Makel.
    Das fieseste Foul war allerdings von Lewandowski. Aber trotzdem hätte ich nicht gewollt, dass er runter muss.

  • 26.05.2013, 10:59 Uhryannis

    unantastbar oder nur dusel:
    kein frühzeitiger duschgang für ribery und dante !

    erneut fragwürdiges tor bei 1:0 für - natürlich bayern.
    passives abseits: ein spieler im passiven abseits darf in dieser spielsituation nicht mehr eingreifen.
    und der torschütze war in deser spielsituation erheblich im passiven abseits!!!

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