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Fußball 2.Bundesliga: Meyer versteht Situation von Aue

Für die finanziellen Probleme von Erzgebirge Aue hat Ex-Bundesliga-Trainer Hans Meyer Verständnis geäußert. Aue hatte "als Aufsteiger rechnen müssen, um ihren Etat zu stemmen".

Zeigt Verständnis für Erzgebirge Aue: Ex-Bundesliga-Trainer Hans Meyer. Foto: SID Images/pixathlon Quelle: SID
Zeigt Verständnis für Erzgebirge Aue: Ex-Bundesliga-Trainer Hans Meyer. Foto: SID Images/pixathlon Quelle: SID

Der ehemalige Bundesliga-Trainer Hans Meyer hat Verständnis für die ungewöhnlichen Sorgen von Zweitliga-Tabellenführer Erzgebirge Aue geäußert. Der Klub aus dem Erzgebirge ist durch den Erfolg seiner Mannschaft in finanzielle Probleme geraten, weil deutlich mehr Prämien als geplant ausgezahlt werden müssen.

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"Ich verstehe die Sorgen des Präsidenten von Aue, weil ich weiß, dass sie als Aufsteiger rechnen mussten, um ihren Etat zu stemmen. In ihren Überlegungen stand nicht, dass sie Weihnachten die Tabelle anführen. Ich glaube, die Spieler waren helle und haben gute Prämien ausgehandelt", sagte Meyer in einer Diskussionsrunde des RBB zu 20 Jahren Fußball-Vereinigung von Ost und West.

Für Peter-Michael Diestel, letzter DDR-Innenminister, habe der Klub mit den Schwierigkeiten rechnen müssen: "Wenn man in einer Liga spielt, dann spielt man um zu gewinnen. Und wenn man permanent gewinnt, dann steht man oben. Das ist eine Konsequenz, die muss ein Manager oder ein Präsident einkalkulieren", so Diestel. Der frühere Präsident von Hansa Rostock schlug eine verstärkte Sponsoren-Suche als Lösung vor und hoffte auf ein Happy End: "Ich freue mich, dass es in Aue so erfolgreich läuft und ich würde mich freuen, wenn sie zusammenbleiben."

Aues Präsident Bernd Keller hatte am Dienstag erklärt, dass rund 500 000 Euro am Ende der Saison fehlen würden, falls der Verein so weiterspiele und die Spielzeit mit rund 60 Punkten beenden würde.

© SID

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