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Fußball Bundesliga: Mcclaren: "So etwas habe ich noch nie erlebt"

Wolfsburgs Trainer Steve Mcclaren unterstellt seiner Mannschaft charakterliche Probleme, Schalke-Coach Magath übt Zuversicht. Der SID hat die Stimmen der Trainer zusammengefasst.

Schalke Trainer Felix Magath musste die zweite Niederlage in Folge erklären. Foto: SID Images/Firo Quelle: SID
Schalke Trainer Felix Magath musste die zweite Niederlage in Folge erklären. Foto: SID Images/Firo Quelle: SID

Stimmen zu 1. FC Kaiserlautern - Bayern München

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Trainer Marco Kurz (1. FC Kaiserslautern): "Es war für uns ein Wahnsinnsabend. Wir haben in der ersten Halbzeit vieles richtig gemacht. Eine Schlüsselszene war die Großchance von Müller. So eine Situation musst du überstehen. Wir haben mit viel Herz gespielt. Der Zeitpunkt des Spiels gegen Bayern war optimal."

Trainer Louis van Gaal (Bayern München): "Wir haben bis zum letzten Pass ein gutes Spiel gemacht. Die erste Chance von Müller muss ein Tor sein. Da standen wir drei gegen eins. Da muss er seine Mitspieler sehen. Kaiserslautern hat gut den Raum eng gemacht und mit viel Leidenschaft gespielt. Das erste Tor war ein Sonntagsschuss."

Eintracht Frankfurt - Hamburger SV

Trainer Michael Skibbe (Eintracht Frankfurt): "Natürlich haben wir uns einen anderen Saisonstart gewünscht, momentan geht es absolut in die falsche Richtung. Die Niederlage gegen den HSV ist sehr enttäuschend, weil wir vor der Pause das 2:0 hätten machen müssen. Wir hatten aber in den beiden Spielen gegen Hamburg und in Hannover die Chance zu gewinnen, deshalb bleibe ich für die kommenden Wochen zuversichtlich."

Trainer Armin Veh (Hamburger SV): "Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr schwer getan, obwohl wir deutlich mehr Spielanteil hatten. In der zweiten Halbzeit haben wir dann noch eine Schippe draufgelegt und sind dank zweier Standarttore 2:1 in Führung gegangen. Wir haben dann gezeigt, zu was wir in der Lage sind, weil wir einfach lauter gute Fußballer in unseren Reihen haben."

1. FC Nürnberg - SC Freiburg

Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): "Besser als in den ersten 40 Minuten, können wir nicht spielen. Wir haben den Gegner nicht nur dominiert, sondern wir hatten ihn am Boden. Wir haben sehr viel richtig gemacht. Aber dann haben wir das mit Füßen getreten, was wir uns aufgebaut hatten. Das war eine ärgerliche, eine unnötige Niederlage."

Robin Dutt (SC Freiburg): "Ich bin allenthalben zufrieden mit dem Ergebnis und der Einstellung der Mannschaft, ansonsten sollten wir aufpassen, dass hier nicht bald wieder nur Friede, Freude, Eierkuchen herrscht. Wir hatten viel zu wenig Ballbesitz, das kann nicht unser Anspruch von Fußball sein. Es warten 14 Tage harter Arbeit auf uns."

Werder Bremen - 1. FC Köln

Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): "Ich bin natürlich froh über den ersten Bundesliga-Sieg der Saison. Man kann wieder viele gute Dinge von uns sehen. Leider haben wir wieder zwei Gegentore bekommen, da müssen wir noch ruhiger und abgeklärter werden."

Trainer Zvonimir Soldo (1. FC Köln): "Wir haben vor der Partie über unser Zweikampfverhalten gesprochen. Daher bin ich über vier Gegentore sehr enttäuscht. Im letzten Jahr waren wir körperlich sehr stark, das fehlt uns im Moment. Auch was die Konzentration angeht, ist es nicht genug, was wir im Moment leisten."

Schalke 04 - Hannover 96

Trainer Felix Magath (Schalke 04): "Wir haben uns von dem Fehler vor dem 0:1 völlig verunsichern lassen. Diese Situation hat uns durcheinandergebracht. Ein wichtiger Spieler wie Jefferson Farfan hatte aber auch überhaupt keine Szenen und war in Gedanken vielleicht schon bei der Nationalmannschaft. Natürlich kann ich die Pfiffe gegen Christoph Metzelder nachvollziehen, auch er hat sich verunsichern lassen, das ist schade, weil wir einen stabilen Christoph Metzelder gebraucht hätten. Aber ich bin zuversichtlich, dass sich alle unsere Probleme lösen lassen."

Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): "Das war unsere zweiter Sieg in Folge gegen Schalke, das war schon etwas ganz Besonderes. Ich bin mit sehr vielen positiven Gefühlen hier zurückgekommen. Obwohl wir in den letzten zehn Minuten nur noch verteidigt haben, war unser Sieg verdient. Die Zweikämpfe waren unsere große Stärke. Mit sechs Punkten können wir jetzt die Länderspielpause genießen."

VfL Wolfsburg - FSV Mainz 05

Trainer Steve Mcclaren (VfL Wolfsburg): "Was heute passiert ist, das ist nur schwer zu erklären. So etwas habe ich weder als Spieler noch als Trainer erlebt. Wenn man nach einer 3:0-Führung noch verliert, dann sind mentale und charakterliche Probleme offensichtlich. Ich habe niemals zuvor so einen dramatischen Qualitätsverlust gesehen. Meine Mannschaft hat schon wieder zwei Gesichter gezeigt. Das Team muss noch zusammenwachsen. Diego und Dzeko haben im Zusammenspiel gezeigt, dass sie jeden Gegner vor Probleme stellen können."

Trainer Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): "In der Mannschaft herrscht ein ungewöhnlicher Geist, den sich jeder Trainer wünscht. In der Halbzeit habe ich der Mannschaft mein Vertrauen ausgesprochen und Ruhe ausgestrahlt. Ich habe gespürt, dass Wolfsburg das sichere Gefühl des Siegers hatte und wusste, dass wir mit einem Tor das Spiel noch kippen könnten."

FC St. Pauli - 1 899 Hoffenheim

Trainer Holger Stanislawski (FC St. Pauli): "Man verliert nicht gerne. Wichtig ist, dass man seine Lehren daraus zieht. Ich glaube nicht, dass es die Mannschaft heute verdient hat zu verlieren. Es war ein Spiel mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe mit dem besseren Ende für Hoffenheim. Das Glück war uns heute nicht hold."

Trainer Ralf Rangnick (1 899 Hoffenheim): "Wir haben uns schwer getan in der ersten Halbzeit. Nach der Umstellung in der zweiten Hälfte wurde es besser. Aufgrund der zweiten 45 Minuten war es in Ordnung, wir können besser spielen, aber drei Punkte zu holen, das war wichtig. Die erste Halbzeit hat mir nicht gefallen, die zweite war besser. Eigentlich war es ein Unentschieden-Spiel."

© SID

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