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Fußball DFB-Pokal: Wolfsburg beendet Offenbacher Pokalmärchen

Der VfL Wolfsburg hat das Pokalmärchen der Offenbacher Kickers beendet: Ivica Olic und Bas Dost trafen gegen den Drittligisten und schossen den Werksklub ins Halbfinale des DFB-Pokals.

Der VfL Wolfsburg freut sich über den Einzug ins Pokal-Halbfinale. Quelle: dpa
Der VfL Wolfsburg freut sich über den Einzug ins Pokal-Halbfinale. Quelle: dpa

OffenbachDie „Wölfe“ haben das Offenbacher Pokalmärchen beendet: Ivica Olic (49.) und Bas Dost (71.) trafen gegen den Favoritenschreck Kickers Offenbach und schossen den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg ins Halbfinale des DFB-Pokals. Der 2:1 (0:0)-Sieg bescherte den überlegenen, aber nicht überzeugenden Wolfsburgern den insgesamt fünften Einzug in die Runde der letzten Vier. Der Anschlusstreffer von Marcel Stadel (81.) kam zu spät.

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Zuletzt hatte der Ex-Meister 2008 im Halbfinale gestanden, war aber gegen Bayern München (0:2) ausgeschieden. Bei seiner einzigen Finalteilnahme hatte der damalige Zweitligist 1995 0:3 gegen Borussia Mönchengladbach verloren.

Bilder vom DFB-Pokal-Viertelfinale Freiburg furios, Wolfsburg mit Mühe

  • Bilder vom DFB-Pokal-Viertelfinale: Freiburg furios, Wolfsburg mit Mühe
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Für den Drittligisten Offenbach endete das Pokalmärchen, das die Hessen mit Siegen gegen die höherklassigen SpVgg Greuther Fürth, Union Berlin und Fortuna Düsseldorf (alle 2:0) bis ins Viertelfinale geführt hatte.

Auf dem legendären Bieberer Berg dauerte es ganze zwölf Sekunden, ehe die Gastgeber klar machten, wer der Herr im Haus ist. Dann tauchte OFC-Torjäger Mathias Fetsch frei vor Diego Benaglio auf, zog seinen Schuss aus 14 Metern aber über das Tor.

Mit einem Spruchband („Auf den Spuren längst vergangener Tage“) hatte der erstklassig feiernde OFC-Anhang schon vor Spielbeginn an den Pokalsieg von 1970 erinnert. Die Mannschaft tat vor 18.700 Zuschauern zunächst alles dafür, um in die Fußstapfen der großen Vorbilder zu treten - mit Unterstützung der vor allem in der ersten Hälfte zahnlosen Wölfe: Ein Klassenunterschied war kaum auszumachen. Zwar bemühten sich das Team von Trainer Dieter Hecking das Spiel unter Kontrolle zu bekommen - gegen die dicht gestaffelte OFC-Abwehr gelang den Ballkünstlern um den Brasilianer Diego jedoch wenig.

Nach zehn Minuten sorgte ein langer Pass von Abwehrspieler Naldo erstmals für ein wenig Gefahr vor dem OFC-Tor von Robert Wulnikowski, der ehemalige Bundesligaspieler Marc Stein war aber zur Stelle und klärte. Fast im direkten Gegenzug scheiterte Julius Reinhardt (11.).

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