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Fußball Fifa: Zwanziger als "Kaiser"-Nachfolger ins Fifa-Exko

DFB-Präsident Theo Zwanziger wird sich ohne Gegenkandidat zur Wahl in das Fifa-Exekutivkomitee stellen und die Nachfolge von Franz Beckenbauer antreten.

Stellt sich ohne Gegner zur Wahl: DFB-Präsident Theo Zwanziger. Foto: SID Images/pixathlon Quelle: SID
Stellt sich ohne Gegner zur Wahl: DFB-Präsident Theo Zwanziger. Foto: SID Images/pixathlon Quelle: SID

Freibrief statt Kampfabstimmung: Die Wahl des DFB-Präsidenten Theo Zwanziger ins Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes (Fifa) als Nachfolger von "Kaiser" Franz Beckenbauer ist nur noch Formsache. Zwanziger ist der einzige europäische Kandidat für den Posten. Dies gab die Europäische Fußball-Union (Uefa) am Freitag in Nyon bekannt. Somit kann Zwanziger, der den deutschen Fußball seit 2008 im Exekutivkomitee der Uefa vertritt, auf dem Uefa-Kongress am 22. März 2011 in Paris per Akklamation gewählt werden.

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"Geschlossenes Vertrauen der Uefa"

"Es ist sehr erfreulich, dass Dr. Zwanziger nicht gegen einen anderen Kandidaten aus der europäischen Fußballfamilie antreten muss, denn Kampfabstimmungen um Ämter sind niemals förderlich", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach: "Zudem zeigt das geschlossene Vertrauen der Uefa und seiner Mitgliedsverbände, welch hohes Ansehen unser Präsident genießt."

Für Beckenbauer, der aus privaten Gründen nicht noch einmal für das Fifa-Exko kandidiert, ist der DFB-Präsident der geeignete Nachfolger: "Ich freue mich, dass Dr. Zwanziger so breite Unterstützung für seine Kandidatur erfährt. Ich bin überzeugt, dass er die Interessen des deutschen und europäischen Fußballs in der Fifa sehr gut vertreten wird."

Zwanziger ist erfreut

Zwanziger selbst zeigte sich ebenfalls erfreut: "Ich bedanke mich bei allen Mitgliedsverbänden der Uefa für die Unterstützung, vor allem bei Präsident Michel Platini und Generalsekretär Gianni Infantino, mit denen ich seit zwei Jahren sehr vertrauensvoll zusammenarbeite." Gedanken über seine Aufgabe im Weltverband macht sich der DFB-Präsident allerdings noch nicht: "Es gebietet allein der Respekt vor den Delegierten der europäischen Nationalverbände, dass ich zunächst die Wahl und dann den Fifa-Kongress im Juni abwarte."

"Rückhaltlose Unterstützung" der DFL

Ligaverbandspräsident Dr. Reinhard Rauball versprach aber schon einmal "rückhaltlose Unterstützung" des deutschen Fußballs: "Deshalb habe ich ihn ja auch beim letzten DFB-Bundestag für die Tätigkeit im Exekutivkomitee der Fifa vorgeschlagen."

Neben der Wahl Zwanzigers stehen beim Kongress der Uefa in Paris weitere wichtige Personalentscheidungen an. So stellt sich Präsident Michel Platini ohne Gegenkandidat zur Wiederwahl.

© SID

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