Diskussion: Kommentare zu: Die DFL bläst zum Angriff auf den Glückspielstaatsvertrag

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 22.06.2011, 17:24 UhrAnonymer Benutzer: salenumber1

    es geht doch letztlich nicht nur um den spielplan, der tatsächlich in einem hochkomplexen verfahren zusammengestellt wird sonder vor allem, um live-daten, die die wettanbieter für ihr live-wetten angebot benötigen. da steckt das geld und nicht bei den spielplänen. den spielplan kann sich doch jeder auch woanders holen und muss nicht den dfl-spielplan verwenden...

  • 23.06.2011, 09:55 UhrAnonymer Benutzer: Heinz

    Ohne Zweifel handelt es sich bei einem individuell erstellten Spielplan um geistiges Eigentum. wie bei jedem Plan der immer wieder neu erstellt werden muss !

  • 23.06.2011, 17:40 UhrAnonymer Benutzer: Peter

    Die DFL bzw. der organisierte (Profi-) Sport blasen nicht zum Angriff, sondern tröten alte Gesänge. Der Vorstoß zeigt wieder einmal, dass im organisierten (Profi-) Sport nicht Werte wie Fairness, Anstand und Gerechtigkeit sondern Korruption, Machtversessenheit und Mobbing (u.a. gegen verdiente Nationalspieler) zählen. Erst haben sie sich (wie auch einige Politikvertreter auf Sylt) von der ausländischen Wettindustrie hofieren und blenden lassen und die Argumente über DOSB und DFL an die Politik herangetragen und jetzt haben sie rechtzeitig erkannt, oh weh von diesen Anbietern gibt es bei einer Liberalisierung kein bzw. nicht genügend Geld. Schade nur, dass die Ländervertreter und der Breitensport es noch nicht gemerkt haben, dass sie reingelegt wurden. Dabei hätte schon einfaches Steuerrecht und eine gewöhnliche Dreisatzrechnung gereicht, um zu erkennen, dass die Länder nicht ans Geld kommen und die Bundesbürger Haus und Hof verzocken müssten, um bei den geforderten Steuersenkungen auf das derzeitige Niveau zu kommen. Aber Nachdenken und Rechnen ist nun mal zu kompliziert für die Herrenriege. Einfacher ist es, mit gekauften Scheinargumenten der Politik, den Ländern und ODDSET zu drohen. An Scheinheiligkeit und Verlogenheit ist diese Argumentation wohl nicht zu überbieten. Dem organisierten (Profi-) Sport geht es eben um nichts anderes, als mit allen Mitteln neue Geld- bzw. Einnahmequellen zu Lasten der Allgemeinheit (hier Förderung der Spielsucht und –schulden) zu erschließen. Die Karawane zieht eben weiter! Schneller, höher, weiter bis es knallt!

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