Nachrichten

_

Fußball International: Argentinien verschiebt Spieltag nach Kirchners Tod

Argentinien trauert um den ehemaligen Staatspräsidenten Nestor Kirchner. Infolgedessen hat der dortige Fußballverband alle Ligaspiele vom kommenden Wochenende verschoben.

Argentiniens Ex-Staatspräsident Nestor Kirchner. Foto: SID Images/AFP/Guillermo Legaria Quelle: SID
Argentiniens Ex-Staatspräsident Nestor Kirchner. Foto: SID Images/AFP/Guillermo Legaria Quelle: SID

Nach dem plötzlichen Tod des früheren Staatspräsidenten Nestor Kirchner hat der argentinische Fußballverband alle am kommenden Wochenende geplanten Spiele abgesagt. Zudem wurden sämtliche noch ausstehenden Spieltage um jeweils eine Woche verschoben, sodass die Apertura-Meisterschaft nun erst am 19. Dezember endet.

Anzeige

Während viele Sportgrößen Argentiniens in Beileidstelegrammen oder auf privaten Internetseiten ihre Trauer zum Ausdruck brachten, flog Diego Maradona noch am Mittwoch in seinem Privatjet nach Calafate in der patagonischen Provinz Santa Cruz. Dort war der 60-jährige Kirchner am Mittwochmorgen nach einem Herzinfarkt gestorben.

Kirchner hatte Maradona bei dessen Wunsch nach einer Rückkehr auf den Posten des argentinischen Nationaltrainers zuletzt öffentlich unterstützt. Der einflussreichste Politiker des Landes war extrem verärgert darüber, dass der argentinische Verband den Vertrag mit Maradona nach dem WM-Aus der Argentinier im Viertelfinale gegen Deutschland (0:4) nicht verlängert hatte. Sowohl Kirchner als auch seine Ehefrau, Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner, wollten Maradona wieder als Trainer des zweimaligen Weltmeisters sehen.

© SID

  • Die aktuellen Top-Themen
Pressestimmen zur Champions League: „Von wegen ,Schwarze Bestie'“

„Von wegen ,Schwarze Bestie'“

Der Sieg von Real Madrid gegen Bayern bringt die historische Triple-Titelverteidigung der „bestia negra“ in Gefahr. Reals Angst schwindet nach dem berechenbaren „Monolog“ der Bayern. Die Reaktionen zur Königsklasse.

Formel-1-Chef Ecclestone vor Gericht: Ecclestone empfand Banker als „bedrohlich“

Ecclestone empfand Banker als „bedrohlich“

Einer der mächtigsten Sport-Manager steht vor Gericht: Formel-1-Chef Bernie Ecclestone zahlte Millionen an einen früheren BayernLB-Vorstand. Die Anklage wirft ihm Bestechung vor. Ecclestone spricht von Erpressung.

Champions League: Risse im System der Bayern

Risse im System der Bayern

Das System des FC Bayern hat in der entscheidenden Saisonphase Risse bekommen. Eine überragende Spielzeit droht ins Mittelmaß zu kippen. Höchste Zeit für alte bayrische Tugenden – Guardiola hin oder her. Eine Analyse.