_

Fußball International: Scolari nennt Gründe für Wechsel zu Chelsea

Die finanziellen Reize, aber auch familiäre Gründe haben Luiz Felipe Scolari zum Wechsel zum FC Chelsea bewogen, wie Portugals Nationaltrainer auf einer Pressekonferenz erklärte.

Luiz Felipe Scolari hat sein Schweigen bezüglich seines angekündigten Wechsels nach der EM zum FC Chelsea gebrochen. Der Nationaltrainer Portugals hat finanzielle und familiäre Gründe genannt. "Ja, das ist einer der Gründe", antwortete der 59 Jahre alte Brasilianer am Samstagabend auf einer Pressekonferenz zum letzten Gruppenspiel Portugals gegen die Schweiz bei der EM-Endrunde auf die Frage, ob finanzielle Erwägungen eine Rolle gespielt hätten.

Anzeige

Am vergangenen Mittwoch hatte Chelsea nur Stunden nach dem 3:1 Portugals gegen Tschechien die Verpflichtung Scolaris für die kommenden drei Jahre bekanntgegeben. Zeitungsberichten zufolge soll der Coach der brasilianischen Weltmeistermannschaft von 2002 umgerechnet zwischen sechs und 7,5 Mill. Euro pro Jahr beim Klub des russischen Öl-Milliardär Roman Abramowitsch erhalten.

Der scheidende Nationalcoach, dessen Team bereits nach dem zweiten Spiel als Viertelfinalist feststand, erklärte, dass sich Verbandspräsident Gilberto Madail mit Sponsoren nicht auf ein finanzielles Paket für seine Weiterbeschäftigung hatte einigen können und ihm danach grünes Licht zu Verhandlungen mit anderen Interessenten gegeben habe.

Scolari: "Manchmal ist es gut, etwas anderes zu machen"

"Ich habe eine Familie. Ich würde meinem Sohn zum Beispiel die Möglichkeit eröffnen, an einem anderen Ort zu studieren. Manchmal ist es sehr gut, mal etwas anderes zu machen. Außerdem bin ich bald 60. Ich möchte noch vier oder fünf Jahre arbeiten und mich dann zur Ruhe setzen", sagte Scolari freimütig und betonte, dass er weiterhin ein sehr gutes Verhältnis zum Verbandsboss habe und das portugiesische Volk liebe.

© SID

  • Die aktuellen Top-Themen
Formel 1 in Monte Carlo: Sechster Sieger im sechsten Rennen

Sechster Sieger im sechsten Rennen

Nico Rosberg ist bei seinem „Heim-Grand-Prix“ Zweiter geworden - knapp hinter Red-Bull-Pilot Webber. Sebastian Vettel fährt weit nach vorne, muss aber um die Punkte bangen. Für „Schumi“ war erneut vorzeitig Schluss.

Fußball International: Bayern-Star Ribéry rettet Frankreich vor Blamage

Bayern-Star Ribéry rettet Frankreich vor Blamage

Bayern-Spieler Franck Ribéry hat die französische Fußball-Nationalmannschaft beim 3:2 (0:2)-Sieg im Testspiel gegen Island vor einer Blamage gerettet.

Fußball Spanien: Deportivo La Coruña wieder erstklassig

Deportivo La Coruña wieder erstklassig

Nach einem Jahr der Zweitklassigkeit ist der spanische Renommierklub Deportivo La Coruña wieder in die Primera División aufgestiegen.

  • Video

Hockey-Damen Deutschlands große Medaillenhoffnung

2007 holten die deutschen Hockey-Damen in Athen Gold - danach begann ein gradueller Abstieg. Doch bei den den Olympischen Spielen in London wollen sie den Fluch brechen und endlich wieder aufs Siegertreppchen.