Die Praxis in den vorausgegangenen Verkaufsphasen war in der Kap-Republik auf Widerstand gestoßen, denn viele Fußball-Fans dort verfügen nicht über einen Internetzugang oder eine Kreditkarte. Außerdem wurde eine Vorauszahlung Monate im Voraus verlangt, dies überstieg bei weitem die finanziellen Möglichkeiten vieler Südafrikaner.
Karten für 12 Euro
Die Fifa hatte zuletzt das Kontingent für die Südafrikaner erhöht. Nachdem viele Eintrittskarten der Kategorien zwei und drei der Kategorie vier zugeschlagen wurden, stehen nun 20 Prozent der Tickets ausschließlich für den südafrikanischen Markt zur Verfügung. Die Karten der vierten Kategorie (12 Euro) sind die preisgünstigsten.
"Ich will bei der WM keinen einzigen leeren Platz sehen", sagte Valcke und betonte: "Wir müssen dafür sorgen, dass die Fans auch wirklich ins Stadion kommen können. Wir müssen also nicht nur Hospitality-Pakete anbieten." Grundsätzlich würden aber "nie Eintrittskarten gratis" abgegeben.
Bisher nur 3 500 Karten für deutsche Vorrundenspiele verkauft
Zugleich stellte aber auch Valcke fest, dass wohl weniger Fans nach Südafrika kommen als ursprünglich vom lokalen Organisationskomitee erwartet. Auch in Deutschland war das Interesse an WM-Tickets wesentlich geringer als erwartet, der Verkauf verlief schleppend. Für die drei deutschen Vorrundenspielen wurden nur rund 3 500 Karten geordert. Insgesamt verzeichneten die Organisatoren jedoch 36 000 Ticketbestellungen durch deutsche Staatsbürger in den verschiedenen Verkaufsphasen.
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