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„Dann macht es bumm, dann gibt’s ein Tor“

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Es ist ihm nicht alles geglückt im Leben. Es gab diese Phase, vor zehn Jahren, als die Frau weg war und die Langeweile drückte und der Wein sie erträglich machte. Da saß er auf der Rutsche und hatte schon fast keinen Halt mehr, außer der Dankbarkeit der früheren Mitstreiter. Vor allem Uli Hoeneß und auch Franz Beckenbauer nahmen sich Gerd Müllers an, schotteten ihn ab, brachten ihn in eine Klinik, Gerd Müller besiegte den Alkohol. Anschließend brachten Hoeneß und Beckenbauer ihn im Verein unter.

» Fotostrecke: Gerd Müller, der „Bomber der Nation“

Sein Arbeitsplatz war anfangs noch etwas unklar definiert, und als auf einer Jahreshauptversammlung ein paar despektierliche Mitglieder murrten und wissen wollten, wofür Gerd Müller eigentlich Geld vom Klub bekommt, da schnappte sich wieder Beckenbauer das Mikrofon und knurrte in den Saal: „Und, wo wärt ihr ohne den Gerd?“ Es hat dann keiner mehr nachgefragt.

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Und heute sagen Stürmer wie der junge Paolo Guerrero: „Was ich jetzt bin, das verdanke ich vor allem Gerd Müller. Von ihm habe ich alles gelernt.“ Da wünscht man Gerd Müller doch, dass beim heutigen Ständchen das eigene Liedgut außen vor bleibt.

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