
Nürnbergs Trainer Hecking gestikulierte nun an der Außenlinie, wollte, dass sich seine Mannschaft aus der Umklammerung befreit. Aber die Hannoveraner kontrollierten das Geschehen auch in der Folge und hätten kurz vor der Pause durch Schlaudraff erhöhen können (42.). Nürnberg zeigte sich dagegen kaum in der Nähe des Strafraums von Hannovers Torwart Ron-Robert Zieler und knüpfte in der ersten Hälfte zu keiner Zeit an die überzeugenden Siege gegen Leverkusen und Berlin an.
Mit dem Wechsel brachte Nürnbergs Trainer Hecking mit Tomas Pekhart eine weitere Offensivkraft und plötzlich nahm der FCN am Geschehen auf dem gut bespielbaren Rasen teil. Zwar hatte 96-Innenverteidiger Emanuel Pogatetz kurz nach der Pause eine Großchance (52.), doch Nürnberg wirkte nun präsenter in den Zweikämpfen. Die Folge: Erst ein Warnschuss, dann eine Großchance von Christian Eigler. Dessen Flugkopfball parierte Zieler stark (55. ).
Tribünengast Christoph Daum von Hannovers Europa-League-Gegner FC Brügge sah nun eine ausgeglichene Partie, in der sich der FCN mühte und Hannover mehr und mehr in Bedrängnis geriet. Doch Nürnberg fehlte lange die letzte Zielstrebigkeit vor dem Tor. Daniel Didavi vergab in der 88. Minute aus kurzer Distanz zudem die große Möglichkeit zum Ausgleich.
Bei den Gastgebern stachen besonders Abdellaoue und der lauffreudige Konstantin Rausch heraus, im Trikot des 1. FC Nürnberg überzeugte Torwart Raphael Schäfer mit zahlreichen Paraden und mit Abstrichen Mittelfeldspieler Jens Hegeler.