Nachrichten

_

Kämpferische Vorstellung: Nürnberg versetzt Gladbach einen Dämpfer

Nürnberg hat sich im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga Luft verschafft und den Europa-League-Ambitionen von Borussia Mönchengladbach einen Dämpfer versetzt. Die Siegesserie ist nach neun Pflichtspielen gerissen.

Pekhart und Simons treffen gegen Gladbach Quelle: SID
Pekhart und Simons treffen gegen Gladbach Quelle: SID

NürnbergDer 1. FC Nürnberg hat sich im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga Luft verschafft und den Europa-League-Ambitionen von Borussia Mönchengladbach einen Dämpfer versetzt. Die Mannschaft von Trainer Michael Wiesinger besiegte die Gladbacher nach einer kämpferisch guten Vorstellung mit 2:1 (2:0) und ist nunmehr seit sieben Spielen im eigenen Stadion ungeschlagen.

Anzeige

Während der Club den Abstand zum Relegationsplatz auf acht Punkte vergrößerte, bleibt die Elf von Lucien Favre auf Rang sieben - doch die Serie von neun Pflichtspielen ohne Niederlage riss.

20. Bundesligaspieltag Nürnberg besiegt Gladbach, Dortmund rückt auf

  • 20. Bundesligaspieltag: Nürnberg besiegt Gladbach, Dortmund rückt auf
  • 20. Bundesligaspieltag: Nürnberg besiegt Gladbach, Dortmund rückt auf
  • 20. Bundesligaspieltag: Nürnberg besiegt Gladbach, Dortmund rückt auf
  • 20. Bundesligaspieltag: Nürnberg besiegt Gladbach, Dortmund rückt auf

Der Nürnberger Sieg wurde allerdings von einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters Florian Meyer begünstigt. Dem Führungstreffer von Timmy Simons (4./Foulelfmeter) ging eine Schwalbe von Mike Frantz voraus, die Meyer als Foul wertete.

In der 30. Minute legte der Tscheche Tomas Pekhart mit seinem dritten Saisontor nach und nahm damit auch Druck von Coach Wiesinger, der seinen ersten Dreier als Club-Trainer feiern durfte. Das 2:1 von Patrick Herrmann (58.), der eine Lücke in der Nürnberger Abwehr ausnutzte, war letztlich zu wenig.

Aktueller Bundesliga-Spieltag

Die Franken waren vor 37.793 Zuschauern insgesamt das effizientere Team, denn neben den beiden Toren waren die Chancen für Nürnberg von überschaubarer Zahl. Zudem ließen die spielerischen Glanzpunkte nach der Pause merklich nach. Doch mit hohem läuferischen Aufwand und Einsatz verdiente sich der Tabellen-15. den Erfolg gegen den "Lieblingsgegner" vom Niederrhein. Gegen keinen Verein der Liga hat Nürnberg häufiger gewonnen.

Der Spielbeginn war denkbar unglücklich für die Gäste. Im Zweikampf mit Frantz hatte der Gladbacher Thorben Marx das Bein zurückgezogen und damit versucht, jeden Kontakt zu vermeiden. Frantz ließ sich jedoch ziemlich theatralisch fallen und erzwang den Elfmeter zur Führung.

  • Die aktuellen Top-Themen
Bundesliga-Höhepunkte: Von Mini-Krisen, gefühlten Siegern und Dirigenten

Von Mini-Krisen, gefühlten Siegern und Dirigenten

Mainz kommt nicht aus dem Tief. Freiburg verschießt einen Elfmeter, der HSV enttäuscht auf voller Linie. Und Schalke feiert ein Unentschieden wie einen Sieg. Die Tops und Flops des zweiten Bundesliga-Spieltags.

Anstoss – Die Bundesliga-Kolumne: Auch billige Fußballer schießen Tore

Auch billige Fußballer schießen Tore

Während der HSV in alte Verhaltensmuster verfällt, erkämpft sich das Paderborner Kollektiv den ersten Sieg der Bundesligageschichte – und das nicht etwa glücklich, sondern verdient. Ein Ausrufezeichen aus Ostwestfalen.

Schiedsrichterhilfe: Freistoß-Spray in der Bundesliga

Freistoß-Spray in der Bundesliga

Das durch die Fußballweltmeisterschaft bekannte Freistoß-Spray soll ab Oktober auch in der Bundesliga eingesetzt werden. Auf einem Schidsrichterlehrgang sollen die Unparteiischen den Umgang mit dem Hilfsmittel trainieren.