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So wird die Liga trotz Bayern-Dominanz nicht langweilig

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Bundesliga-Umfrage Diese Spielertrikots verkaufen sich am besten

Hamburger SV

Bei den Hanseaten ist der Niederländer Rafael van der Vaart das Maß aller Dinge, sowohl auf dem Platz als auch in den Fanshops. Trikots mit seiner Rückennummer gehören zu den Verkaufsschlagern. Doch auch die Leibchen des quirligen Stürmers Heung-Min Son und des Youngsters Maximilian Beister verkaufen sich nach Angaben des Vereins sehr gut.

Bild: dpa

Die USA nutzen im Sport sozialistische Instrumente

4. Draft

Die USA ist das kapitalistische Land schlechthin, doch sein Sport kennt sozialistische Instrumente. Etwa das Draft-System, wonach, vereinfacht gesagt, den schwächeren Vereinen ein Erstzugriffsrecht auf einen Talente-Pool eingeräumt wird. "Mit solchen Eingriffen in den freien Markt stärkt man die Kleinen", sagt Quitzau. "Allerdings ist das nicht mit unseren Grundsätzen der Entscheidungsfreiheit vereinbar. Sollen wir Jugendliche an einen Ort zwingen?"

5. Abstieg abschaffen oder abfedern

Im US-Sport sind Auf- und Abstiege unüblich, im deutschen Profi-Eishockey inzwischen auch. Das verschafft den Teams mehr Planungssicherheit. „Ein Verzicht auf Auf- und Abstieg würde zu einer sportlichen Angleichung führen", sagt Quitzau.

„Dennoch lehne ich diese Maßnahme ab, die Offenheit der Liga ist einer der Erfolgsschlüssel europäischer Ligen." Denkbar wäre es stattdessen, einen Fonds einzurichten, auf den Absteiger zugreifen könnten. Dann sänken ihre Einnahmen nicht so drastisch, wie sie das derzeit in der Bundesliga tun.

Die Torschützenliste der Champions League

  • Vier Tore

    Claudio Pizarro (Bayern München), Marco Reus (Borussia Dortmund), Lukas Podolski (FC Arsenal), Eliseu (FC Málaga), Klaas-Jan Huntelaar (FC Schalke 04), Roberto Soldado (FC Valencia), Fabio Quagliarella (Juventus Turin), Konstantinos Mitroglou (Olympiakos Piräus), Willian (Schachtjor Donezk)

  • Fünf Tore

    Oscar (FC Chelsea), Jonas (FC Valencia), Ezequiel Lavezzi (Paris St. Germain), Karim Benzema (Real Madrid), Alan (SC Braga)

  • Acht Tore

    Thomas Müller (Bayern München), Lionel Messi (FC Barcelona), Burak Yilmaz (Galatasaray Istanbul)

  • Zehn Tore

    Robert Lewandowski (Borussia Dortmund)

  • Zwölf Tore

    Cristiano Ronaldo (Real Madrid)

6. Tore verkleinern

Ist nicht ganz ernst gemeint. Aber man sollte zumindest jede Regeländerung skeptisch betrachten, die zu mehr Toren führt. Denn Tore stärken den Starken. Fußball ist ein low score game, was dem Zufall eine größere Rolle zuweist. In Sportarten, in denen viele Tore (Handball) oder Körbe (Basketball) fallen, sind Außenseitersiege seltener.

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Es kommt schon mal vor, dass sich eine Mannschaft hinten reinstellt und mit einem Glücksschuss das Spiel gewinnt. Das haben die Bayern sogar im Champions-League-Finale 2012 erlebt. Auch wenn das aus deutscher Sicht eine unangenehme Erinnerung ist –solche Ergebnisse sollten auch den Fußball der Zukunft auszeichnen. 

Quelle: Zeit Online
  • 28.05.2013, 17:45 UhrReap

    Salary Cap wurde schon genannt und würde ich auch gut finden.
    Aber wichtiger ist der Punkt wo das Geld zu Finanzierung des Kaders her kommt.
    Die Finanzierung müsste sich wie folgt zusammensetzen (Prozentangaben nur Beispiele):
    - 70% Ticketing
    - 10% Fernsehvermarktung
    - 10% Merchandising
    - 10% Sponsoring
    Somit haben die Vereine mit hohen Fanaufkommen ein Vorteil den nicht einfach ein Investor stopfen kann. Aber die Schere zwischen Arm und Reich ist nicht so groß.
    So eine Lösung geht natürlich nur Europaweit oder in Liga 2 und 3 vorerst. Ähnlich wie in der USA muss die Liga als das Produkt gesehen werden welches interessant gehalten muss nicht die einzelnen Vereine.

  • 28.05.2013, 17:39 Uhroeconom

    Jaja, dieses "Argument" kommt immer.

    Macht es Ihnen wirklich Spaß, wenn der Gegner nicht mehr satisfaktionsfähig ist ? Wirklich ?

  • 28.05.2013, 17:31 UhrReap

    Wenn Neid ein schlechter Ratgeber ist warum folgen Ihm dann so viele und werden Bayern-Fans? Ich sehe zumindest keinen anderen rationellen Grund warum z.B. ein Berliner dem FCB die Daumen drückt und nicht der Hertha. Neid lässt uns letztendlich den erfolgreichen Vereinen hinterherlaufen.

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