
Eine weitere gute Lösung ist, die Abstiegs- und Aufstiegsmodalitäten zu ändern. So könnten zukünftig die ersten beiden der zweiten Liga direkt aufsteigen, drei weitere müssen nach Abschluss der Saison in ein kleines Relegationsturnier, in dem ebenfalls der 14-16 platzierte der Bundesliga um den verbleib spielen müssen.
Das ermöglicht mehr Mannschaften aus der zweiten Liga die Möglichkeit aufzusteigen und somit von den höheren Geldern zu profitieren. Auch wenn einige davon nächste Saison wieder absteigen würden, hätte dies nur Vorteile. Die 2 Liga würde langfristig eine Aufwertung erfahren, da mehr Mannschaften die Möglichkeit bekommen aus dem Pott der 1 Liga etwas zu erhalten. Wenn die 2 Liga besser wird, wird auch langfristig die erste Liga besser. Schon jetzt kann man beobachten, dass viele zweitligaclubs gute Saisons spielen (Freibrug Frankfurt) einige wieder absteigen, aber enorm dazu gelernt haben.

@hammer, das ist nun wirklich der Hammer, die geborene Eintracht aus Frankfurt als Zweitligaclub aufführen, da gehört schon ein wenig verschmutztes Brillenglas dazu.
Ich nehme an, Sie sind weniger alt, mehr jung, so um die Elf gerade noch in der zweiten Liga mitbekommen zu haben. Oder war es wirklich nur ein Freud'scher Versprecher. Die Eintracht gehörte und gehört zu den beständigsten Erstligaklubs, seit Bestehen des Profifußball und darüber hinaus, Hessen sind schlau, vergessen nichts. Darum auch der Ausspruch: Hesse, vergess' se. Vielleicht haben Sie sich zu stark daran angelehnt?

Die Beste Regel fehlt hier und zwar ein Salary Cap für Gehälter von max. 30Mio und schon könnten die reichen Vereine den armen keinen Spieler wegkaufen um diese zu schwächen!!

Es ist im deutschen Fussball-Spielbetrieb aus gutem Grund nicht üblich, dass 17jährige gegen 12jährige spielen.
Sollte es doch vorkommen, so würden sich die 17jährigen über einen Sieg gegen 12jährige sicher nicht übermäßig freuen, denn sie wüssten, wie lächerlich solch ein Sieg wäre.
Deswegen ist es mir ein Rätsel, wie man sich bei Bayern so heftig über den Gewinn der deutschen Meisterschaft freuen konnte.
Auch er war lächerlich. Da mühten sich die meisten anderen Bundesliga-Mannschaft wie "blutige" Amateure gegen die mit zahllosen Nationalspielern gespickte(n) Bayern-Mannschaft(en).
Und jeder sah sofort, es war völlig sinnlos.
Deswegen mein Vorschlag:
An der Bundesliga dürfen nur diejenigen Mannschaften teilnehmen, die in einer Saison über Investionsmittel verfügen, die in einem bestimmen KORRIDOR liegen.
Ansonsten gibt es keine Aussicht, dass der Weg in Richtung Chancengleicheit geht und es bleibt und wird so steril und lachhaft wie in Spanien.

@ oeconom
Neid ist ein schlechter Ratgeber. Es fehlte noch, dass Leute wie Sie solche Vorschläge nicht nur im Sport sondern auch in der Wirtschaft umsetzen wollen.

Wenn Neid ein schlechter Ratgeber ist warum folgen Ihm dann so viele und werden Bayern-Fans? Ich sehe zumindest keinen anderen rationellen Grund warum z.B. ein Berliner dem FCB die Daumen drückt und nicht der Hertha. Neid lässt uns letztendlich den erfolgreichen Vereinen hinterherlaufen.

Jaja, dieses "Argument" kommt immer.
Macht es Ihnen wirklich Spaß, wenn der Gegner nicht mehr satisfaktionsfähig ist ? Wirklich ?

Salary Cap wurde schon genannt und würde ich auch gut finden.
Aber wichtiger ist der Punkt wo das Geld zu Finanzierung des Kaders her kommt.
Die Finanzierung müsste sich wie folgt zusammensetzen (Prozentangaben nur Beispiele):
- 70% Ticketing
- 10% Fernsehvermarktung
- 10% Merchandising
- 10% Sponsoring
Somit haben die Vereine mit hohen Fanaufkommen ein Vorteil den nicht einfach ein Investor stopfen kann. Aber die Schere zwischen Arm und Reich ist nicht so groß.
So eine Lösung geht natürlich nur Europaweit oder in Liga 2 und 3 vorerst. Ähnlich wie in der USA muss die Liga als das Produkt gesehen werden welches interessant gehalten muss nicht die einzelnen Vereine.