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Thema Sicherheit: DFL und DFB wollen mehr Dialog mit Fans

Im Sicherheitsdialog mir den Fangruppen wollen DFL und DFB künftig mit offenen Karten spielen. DFL-Geschäftsführer Seifert räumte Fehler in der Vergangenheit ein. An bestehenden Gesetzen werde jedoch nicht gerüttelt.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert: "Vor der eigenen Haustür kehren." Quelle: dpa
DFL-Geschäftsführer Christian Seifert: "Vor der eigenen Haustür kehren." Quelle: dpa
Frankfurt
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Nazi-Parolen zum Bundesliga-Auftakt, Krawalle in der 3. Liga - das Thema Sicherheit beschäftigt den deutschen Fußball schon zu Beginn der Saison wieder intensiv. Im Kampf gegen Gewalt in den Stadien, die nach Einschätzung des DFB- Sicherheitsbeauftragten Hendrik Große-Lefert in ihrer Intensität zugenommen hat, setzen der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) beim Dialog mit den Fangruppen daher auf noch mehr Transparenz.

„Wir müssen mit den Fans offen und ehrlich reden. Wir haben die Punkte erkannt, wo wir beginnen müssen, vor der eigenen Haustür zu kehren. Wenn die Fangruppen dies auch tun, kann der Dialog erfolgreich sein“, sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Mittwoch bei einem Pressegespräch in Frankfurt am Main.

Er räumte ein, dass DFL und DFB in der Kommunikation mit den Fan-Vertretern in der Vergangenheit Fehler begangen hätten. Zugleich stellte Seifert unmissverständlich klar, dass die von einer Minderheit der Fußballanhänger geforderte Aufhebung des Verbots der Pyrotechnik oder eine Legitimation von Gewalt, die am Dienstagabend beim Drittligaspiel Borussia Dortmund II gegen Karlsruher SC einmal mehr eskalierte, niemals verhandelbar seien. „Eine Minderheit der Stadionbesucher kann nicht Regeln oder Ausnahmen von deutschen Gesetzen definieren“, sagte Seifert.

Bundesliga

Wie schwer sich der Dialog mittlerweile gestaltet, deutete Seifert zumindest an. „Es gibt Gruppen, die missbrauchen den Fußball als Plattform, um ihre Botschaften zu transportieren. Da muss man verdammt aufpassen, dass es nicht zu einer Unterwanderung kommt“, warnte er.

Jüngstes Beispiel war das Plakat mit Werbung für eine rechtsextreme Vereinigung am ersten Bundesliga-Spieltag in Dortmund. Der deutsche Meister habe daraufhin eine Task Force eingerichtet, die sich zusammen mit Fanbeauftragten, Polizei, Stadt und Ordnungsdienst mit den Vorkommnissen befassen werde, kündigte BVB-Präsident Reinhard Rauball an.

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