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Topverdiener im Fußball: Ronaldo schlägt Messi - beim Einkommen

exklusivÖkonomisch ist der Vergleich der besten Fußballer der Welt entschieden: Im Duell der Topverdiener des internationalen Fußballs gibt Cristiano Ronaldo seinem Rivalen Lionel Messi das Nachsehen.

Multimillionär hängt Multimillionär ab: Cristiano Ronaldo (l.) und Lionel Messi. Quelle: dapd
Multimillionär hängt Multimillionär ab: Cristiano Ronaldo (l.) und Lionel Messi. Quelle: dapd

DüsseldorfDer portugiesische Superstar von Real Madrid kommt laut einer Analyse der Sponsoringberatung PR Marketing in Rheine auf ein jährliches Einkommen von 38,5 Millionen Euro. Die Studie basiert auf aktuellen Verträgen der beiden Spieler, die Werte sind teilweise geschätzt. Die Einnahmen von Ronaldo liegen danach um ein Viertel höher als die des sportlich zuletzt erfolgreicheren Messi, der 31 Millionen Euro im Jahr einstreicht. Der Argentinier Messi ist amtierender Weltfußballer und gewann mit dem FC Barcelona in der letzten Saison die spanische Meisterschaft und holte die Champions League. Ronaldo musste sich mit dem spanischen Pokaltitel begnügen.

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Ronaldo schlägt Messi sowohl beim Gehalt als auch bei Werbeverträgen: 25 Millionen Euro erhält Ronaldo von Sponsoren wie Armani, Coca-Cola und Castrol – 6,5 Millionen davon zahlt Ausrüster Nike. Bei Messi (unter anderem Herbalife, Pepsi, Autohersteller Chery), sind es 20 Millionen Euro – fünf Millionen davon überweist Adidas. Auch Ronaldos Klub-Gehalt ist höher – Real Madrid zahlt 13,5 Millionen Euro jährlich. Barcelona lässt sich die Dienste von Messi 11 Millionen Euro im Jahr kosten.

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Peter Rohlmann, Chef von PR Marketing, erkennt bei den beiden Spielern völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle. Während sich der öffentlichkeitsscheue Messi vor allem über sportliche Erfolge positioniere, schätze Ronaldo den großen Auftritt. Bei ihm sei eine „perfekte Marketingmaschine“ erfolgreich im Einsatz. „Der mediale Faktor, also die Präsenz und Präsentation in der Öffentlichkeit, ist das entscheidende Moment für die Akzeptanz in der breiten Masse“, sagt Rohlmann, „Ronaldo spricht zwar die männlichen Fans etwas weniger an, hat dafür aber eine enorme Popularität bei weiblichen Zuschauern.“ Beim Absatz von Fanartikeln lässt Ronaldo den Konkurrenten daher weit hinter sich. Real Madrid verkauft 1,2 bis 1,5 Millionen Trikots mit Ronaldos Namen – doppelt so viele wie Barcelona von Messi vermarkten konnte.

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